Uiguren

China verteidigt Umerziehungslager für Muslime

Die chinesische Regierung hat die Umerziehungslager für Muslime verteidigt. Zuvor haben Menschenrechtler eine sofortige Schließung dieser Lager gefordert.

23
03
2019
Uiguren
Symbolbild: Uiguren © shutterstock bearbeitet by IslamiQ.

Chinas Regierung hat die Umerziehungslager für muslimische Uiguren und Pekings Kampf gegen mutmaßliche „Terroristen“ in der nordwestchinesischen Region Xinjiang verteidigt. In einem Weißbuch, das am Montag in Peking veröffentlicht wurde, heißt es, die Region stehe „seit einiger Zeit unter dem kombinierten Einfluss von Separatisten, religiösen Extremisten und Terroristen“.

Die 21 Seiten umfassende Dokumentation zielt auf die scharfe internationale Kritik an Pekings harter Hand in Xinjiang und an den Internierungslagern, wo nach Schätzungen bis zu eine Million Muslime eingesperrt sein sollen. Die Umerziehungslager wurden als „Bildungs- und Trainingszentren“ beschrieben.

Ehemalige Insassen berichten von Folter, Gehirnwäsche und anderen Misshandlungen in den Lagern. Eine Einweisung erfolgt ohne Gerichtsbeschluss. Auch ist unklar, unter welchen Umständen jemand wieder entlassen werden kann. Die Kritik an den Lagern könnte auch eine Rolle bei der Europareise von Staats- und Parteichef Xi Jinping von Donnerstag an nach Italien, Monaco und Frankreich spielen.

China unterzieht Muslime einer Gehirnwäsche

Die Grünen widersprachen der chinesischen Darstellung, es gehe um Terrorismusbekämpfung. In Wahrheit stelle Peking Hunderttausende Angehörige muslimischer Minderheiten unter Generalverdacht, verfolge sie und unterziehe sie einer Gehirnwäsche – mit dem Ziel, ihre Identität auszulöschen. „Die Bundesregierung muss sich auf UN-Ebene für eine unabhängige Untersuchungsmission nach Xinjiang stark machen und die systematische Unterdrückung in den Lagern in sämtlichen Kontakten mit Peking zur Sprache bringen“, forderte die Grünen Sprecherin für Menschenrechte, Margarete Bause.

Menschenrechtler fordern Schließung

Menschenrechtler haben eine sofortige Schließung von Umerziehungslagern in der chinesischen Provinz Xinjiang gefordert. Dort würden „dramatische Menschenrechtsverletzungen“ begangen, sagte der Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius.

Wegen der Spannungen zwischen den muslimischen Uiguren und den Han-Chinesen gilt Xinjiang schon lange als Unruheherd. Nach ihrer Machtübernahme 1949 in Peking hatten die Kommunisten das frühere Ostturkestan Chinaeinverleibt. Die Uiguren fühlen sich von den Chinesen unterdrückt. (dpa, iQ)

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. Zweifellos haben die Uiguren in China es schwer. Die wesentlich friedlichere Buddhisten in Tibet werden auch nicht gerade freundlich behandelt. Sogar Christen beklagen eingeschränkte Freiheit von Religion. Es ist billig, China zu verurteilen, wie es die Grünen und Dialiver tun. Ist ein China Kritiker aufgefallen, wieviele Mittelmeer-Rettungsschiffe die Reiche Golfstaaten, das Mekka der Mohammedaner, die Saudies, das Reiche Iran in das Mittelmeer entsenden? Antwort: Kein einziges. Alle Rettungsschiffe stammen von Menschen, von denen, der Edle und Heilige Koran sagt: Siehe bei Allah sind diese ungläubige MuslimRetter der letzte Dreck. [schlimmer als das Vieh] ( freie, zeitgemässe Übersetzung von Kritika. ) Ist jemand der China Kritiker aufgefallen, wie gerne diese reiche MuslimStaaten Schiffbrüchige Muslims in's Land lassen? Ist jemand der ChinaKritiker aufgefallen, dass, nach der schwerer negativen Erfahrung mit Muslims, um die Aufnahme von jeden Muslim-Schiffbrüchiger zwischen westliche AufnahmeLänder gefeilscht wird? Hat jemand vernommen, dass kein Mittelmeerland oder Deutschland, Die Niederlande,Frankreich, Schweden, auch noch nur einen Muslim mehr als notwendig haben will? Die Chinesen wissen weshalb und jeder Muslim, der seine rosarote MuslimBrille mal kurz absetzt, der kann es ebenfalls wissen. Nichtzuletzt: Kritika hält den Muslims öfters den Spiegel vor. Wer hat das Recht, den Stab über China zu brechen, dessen Regierung ebenfalls genug hat von Muslims? Jeder Muslim hier besonders die Lunda's (oder soetwa) , welche Deutsche / Euro- Gerichte mit Islamisierungd Prozesse überziehen, jeder KopftuchFrau, die sich islamisch auftakelt. um für diese StreiIdeologie zu werben. - - hat sein Steinchen zum katastrofalen IslamImage beigetragen. In allen Ländern verzeichnen antiIslam-AfD's Wahlgewinne Alle Staaten haben mehr als genug von Muslims. Bei allem Mitgefühl für die NewZealand Opfer eines geistig gestörten Amokläufers, Auch Australie und NZ haben anti-Muslim-Gesetze zB Burkaverbot und Anlandingsverbote in Kraft und sie haben Verschärfungen unterwegs. Mitgefühl für AmokOpfer hat nichts zu tun mit Abwehr von überzählige und unerwünschte Muslims. Da ist China also keine Ausnahme sondern eher die Regel. Kritika kennt keine Lösung, für das fast weltweite MuslimProblem. Das müssen die Muselmänner und - Frauen selber lösen. Mit- oder ohne Allahs Hilfe. Die Muslims sollten ihre katastrofale Lage erkennen und ein Ton niedriger singen. (Niederländische Redewendung, frei übersezt: De Moslims moeten een toontje lager zingen ) Gruss, Kritika
25.03.19
23:50