
Im September soll in Österreich ein Kopftuchverbot in Kraft treten. Die Schulamtsleiterin der IGGÖ, Carla Amina Baghajati, kritisiert das geplante Verbot und spricht über verfassungsrechtliche Bedenken und die Auswirkungen auf den Schulalltag.

In NRW besuchen Hunderttausende Muslime die Schule. Doch islamischer Religionsunterricht ist nicht überall verfügbar und oft unbekannt. Viele Eltern wissen nicht, wie sie ihn an ihrer Schule beantragen können.

Zwischen Schutzargumenten und Integrationsdebatten entfacht das Kopftuchverbot in Österreich immer wieder Kontroversen. Die Antirassismus-Expertin Dunia Khalil zeigt, wie diese Symbolpolitik tief in den Schulalltag eingreift und muslimische Mädchen betrifft.

Die Wassermelone ist zu einem Symbol palästinensischer Identität geworden und steht für Protest, Erinnerung und Widerstand. Aus einer alltäglichen Sommerfrucht wurde ein Zeichen, das die Farben der palästinensischen Flagge aufgreift, dort wo sie nicht gezeigt werden darf.

Der Terroranschlag in San Diego ist mehr als eine isolierte Gewalttat. Antimuslimische Narrative und gesellschaftliche Verrohung schaffen ein Klima, in dem Ausgrenzung und Hass wachsen. Ein Beitrag von Murat Gümüş.

Seit Jahren dienen Muslime in der Bundeswehr. Ihre Militärseelsorge bleibt dennoch ein Provisorium. Warum das Pilotprojekt keine echte Gleichstellung schafft, erklärt Dr. Cemil Şahinöz.

Religiöse Praxis steht öfters unter Rechtfertigungsdruck. Nicht wegen konkreter Gesetzesverstöße, sondern wegen ihrer Sichtbarkeit im Alltag. Doch was sagt das über den Zustand von Religionsfreiheit und gesellschaftlicher Offenheit aus? Von Murat Gümüş.

Ein Jahr Friedrich Merz im Kanzleramt. Ein holpriger Start, sinkende Umfragewerte und zugespitzte Debatten über Migration, Gaza und den Islam prägen die politische Bilanz der Bundesregierung.

Eine europaweite Studie zeigt: Muslime fühlen sich dem Land, in dem sie leben, zugehörig. Doch gehört Diskriminierung für viele zum Alltag. Die gesellschaftliche Bindung bleibt dennoch hoch.