
Die Gebetsstätten auf dem Jerusalemer Tempelberg zählen zu den heiligsten Orten des Islams. Gleichzeitig fordern radikale Juden hier die israelische Kontrolle. Muslimische Länder warnen vor einer Eskalation.

Fast drei Jahre nach einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind die sterblichen Überreste von 112 Palästinensern beigesetzt worden. Tausende Menschen nahmen an der Trauerfeier teil.

Das Srebrenica Memorial Center hat binnen eines Jahres 149 Fälle von Völkermordleugnung dokumentiert – mehr als 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Stiftung warnt vor wachsender Verharmlosung und antimuslimischer Hetze.

Ein 14-Jähriger ist in Tirol wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Nach Medienberichten sollen muslimische und jüdische Einrichtungen mögliche Anschlagsziele gewesen sein. Die Ermittlungen dauern an.

Zum 75. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention hat das UNHCR die weltweite Initiative „The Promise“ gestartet. Prominente aus Politik, Religion, Kultur und Sport bekräftigen darin ihre Unterstützung für Flüchtlinge und das Recht auf Asyl.

Ein 54-Jähriger ist in Brüssel ums Leben gekommen, nachdem er sich schützend vor eine Frau gestellt haben soll, die in einer Straßenbahn islamfeindlich und rassistisch beleidigt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Im Westjordanland ist es zu einer Serie mutmaßlicher Angriffe radikaler Siedler gekommen. Dabei wurden zwei Moscheen angezündet und beschmiert.

Die rechtsextreme australische Politikerin Pauline Hanson betreibt scharfe Islamkritik und wünscht sich ein „monokulturelles“ Land. Mit einer Beleidigung ist sie offenbar zu weit gegangen.

Ein Freibad in der Südtiroler Gemeinde Salurn führt ab Ende Juli eine wöchentliche Badezeit für muslimische Frauen ein. Das Angebot soll die gesellschaftliche Teilhabe fördern und stößt neben Kritik aus der Politik auch auf Unterstützung.