
Zum Jahrestag des Genozids von Srebrenica werden zehn weitere identifizierte Opfer beigesetzt. Unter ihnen sind eine 20-jährige und ein 56-jähriger Mann. Weitere Identifizierungen sind bis zum Gedenktag möglich.

Die Zahl der Länder mit religiös motivierten Anfeindungen ist 2023 deutlich gestiegen. Einer neuen Pew-Studie zufolge nahmen insbesondere nach dem 7. Oktober Hassrede und Diskriminierungen gegen Muslime in mehreren Ländern zu.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat die Tötung von Kindern im Gazastreifen durch Israel trotz einer dort herrschenden Waffenruhe angeprangert.

Mit einer Waffe war ein 36-Jähriger durch die schottische Hauptstadt Edinburgh gezogen und verletzte mehrere Menschen. Nach Angaben der britischen Regierung gibt es Hinweise auf ein islamfeindliches Motiv.

In Genf sollen gewählte Abgeordnete künftig keine sichtbaren religiösen Symbole mehr tragen dürfen. Das Verbot betrifft unter anderem das Kopftuch. Juristisch ist die Frage jedoch noch nicht entschieden.

Ab dem neuen Schuljahr tritt in Österreich ein Kopftuchverbot für Schülerinnen in Kraft. Mehrere Eltern haben Beschwerden beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Dieser muss nun die Zulässigkeit der Anträge prüfen.

Mit 1.684 dokumentierten Vorfällen erreicht antimuslimischer Rassismus in Österreich 2025 einen neuen Höchststand – die Dokustelle spricht von einer „besonders besorgniserregenden Entwicklung“.

Der St. Galler Kantonsrat hat am Mittwoch den Weg für ein kantonsweites Verbot religiöser Symbole an öffentlichen Schulen beschlossen. Davon wäre auch das Tragen eines Kopftuchs betroffen.

Traurige Gewissheit: Die seit Anfang Mai vermisste muslimische Medizinstudentin Abrar bin Ramadan aus Chemnitz wurde tot in den Schweizer Alpen gefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus.