
Der Hashtag „#StopIslam“ trendete nach den Anschlägen in Brüssel auf Twitter. Weltweit wurde unter dem Stichwort diskutiert. Während sich Muslime eindeutig davon distanzieren, heizen andere wiederum mit Stereotypen zum Islam die Debatte an.

Nach den jüngsten Terroranschlägen wird auch online getrauert. Einige Nutzer bemängeln allerdings, dass die Opfer in Brüssel mehr Aufmerksamkeit erhalten als die aus Istanbul. Konkurriert virtuelle Trauer miteinander?

Heute morgen ereigneten sich in Belgien drei Explosionen. Belgische Behörden sprechen von Terroranschlägen. Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften haben ihr Beileid für die Opfer ausgesprochen und verurteilen die Anschläge aufs Schärfste.

Vor kurzem gründeten islamische Religionsgemeinschaften gemeinsamen den Verband Muslimische Flüchtlingshilfe (VMF). Im Interview mit IslamiQ erklärt die Vorsitzende, Nurhan Soykan, wie es zu der Gründung kam und was der Verband vor hat.
In der Toskana hat ein Bischof das Verrichten der Gebete für die muslimischen Flüchtlinge untersagt. Zuvor hatten Priester den Flüchtlingen diese Möglichkeit angeboten.

Kübra Gümüşay ist Journalistin, Publizistin, Feministin und Mitinitiatorin der #ausnahmslos Kampagne. Warum die Aktion notwendig war und Deutschland ein Sexismus-Problem hat –auch in der muslimischen Community- erklärt Gümüşay im Interview.

Wenig liest man davon, dass Sizilien mehr als zwei Jahrhunderte von Muslimen regiert wurde. Hakkı Arslan über die Spuren der Muslime auf der Insel.

Die islamischen Gemeinschaften in Deutschland haben unterschiedliche Herkunftsländer, Sprachen und Rechtsschulen. Wie ein innermuslimischer Dialog trotzdem funktionieren kann, erklärt Celil Yalınkılıç, Vorsitzender der Irschadabteilung der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

In Ungarn, in Frankreich, in Dänemark – in vielen Staaten erstarken Rechtsaußen-Parteien. Typische Themen sind Abschottung gegen Flüchtlinge und dem Islam und Kritik an der Europäischen Union.