
Nicaragua wirft Deutschland vor, Israel durch politische und militärische Unterstützung bei einem möglichen Völkermord im Gazastreifen zu helfen. Nun beginnt die Verhandlung in Den Haag.

Der israelische Verteidigungsminister will – wie viele seiner Amtskollegen – den Gazastreifen ohne Palästinenser. Er wartet auf das grüne Licht aus den USA für seine Pläne, zuversichtlich, dass es irgendwann kommen wird.

Die Worte eines israelischen Polizeiministers schockieren. Der Aufruf, Palästinenser in Gaza zu töten, sei menschenverachtend, sagen deutsche Poltiker. Was sie jetzt fordern.

Israels Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, fordert ein deutlich härteres Vorgehen im Gazastreifen. In einem Podcast sprach er sich dafür aus, jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser zu töten.

Trotz der Waffenruhe bleibt die Lage für Kinder im Gazastreifen katastrophal. UNICEF warnt: jeden Tag wird mindestens ein Kind durch die israelische Armee getötet, weitere leiden unter Hunger und Krankheiten.

Der palästinensische Arzt Hussam Abu Safija soll in israelischer Haft in Lebensgefahr schweben. Menschenrechtsorganisationen fordern seine sofortige Freilassung.

Eine UN-Untersuchungskommission sieht im Gazastreifen schwere Verstöße durch Israel. Nach einem neuen Bericht seien palästinensische Kinder dort gezielt von der israelischen Armee angegriffen worden. Die Experten sprechen von Völkermord.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat die Tötung von Kindern im Gazastreifen durch Israel trotz einer dort herrschenden Waffenruhe angeprangert.

Die Haltung zu Israel ist für die Linke immer wieder Streitpunkt. Mühsam findet sie beim Parteitag eine gemeinsame Linie. Die Wortwahl wird nach knapp drei Jahren schärfer.