
Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag die Außenfassade der Nürnberger DITIB-Moschee mit politischen Schriftzügen beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Ein Junggesellenabschied eskaliert: Sechs Männer greifen türkischstämmige Besucher eines Eiscafés an und zeigen den Hitlergruß. Einer der Verdächtigen arbeitet bei der Polizei.

Unter Begleitung verfasssungsfeindlicher Parolen wird eine Syrerin mit ihrem kleinen Enkel von einer Gruppe in Rostock angegriffen. Ein Mann schubst beide in einen Teich. Die Polizei sucht nach dem Täter.

Medienberichte zufolge wurden in Birmingham zwei Moscheen mit Metallkugeln beworfen. Diese Angriffe stellen keinen Einzelfall in Großbritannien dar.

Medienberichten zufolge gab es im ersten Halbjahr 2018 mehr als 700 Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte. Überwiegend wurden sie von Rechtsextremen begangen.

In Sebnitz wurde ein muslimisches Ehepaar auf dem Parkplatz eines Supermarktes islamfeindlich beschimpft und körperlich angegriffen.

In Krefeld wurde eine junge Mutter mit Migrationshintergrund von fünf Erwachsenen rassistisch beleidigt und vor den Augen ihres Kindes körperlich angegriffen.

In Heilbronn-Böckingen wurde eine Bäckerei, in der eine muslimische Verkäuferin mit Kopftuch arbeitet, angegriffen. Der Angreifer wurde gefasst. Der Angreifer hätte aus Frust über seine eigene Arbeits- und Wohnsituation gehandelt.

In Belgien wurde ein muslimisches Mädchen von zwei Männern rassistisch beleidigt und mit einem scharfen Werkzeug brutal verletzt. Die Polizei fahndet nach den unbekannten Tätern.

Vor einem Jahr raste ein Extremist in eine Menschenmenge vor einer Moschee. Bei diesem Angriff starb ein sechsfacher Familienvater und mehrere Muslim*innen wurden verletzt. London erinnerte heute an die Opfer.