
Diskriminierungen, Beleidigungen und Gewalt gegen Muslime haben zugenommen. Ein neues Lagebild der Meldestelle Claim registriert für 2025 insgesamt 4.096 antimuslimische Vorfälle und warnt vor einem hohen Dunkelfeld.

Mit einer Waffe war ein 36-Jähriger durch die schottische Hauptstadt Edinburgh gezogen und verletzte mehrere Menschen. Nach Angaben der britischen Regierung gibt es Hinweise auf ein islamfeindliches Motiv.

Auf einem Supermarktparkplatz in Kreuzberg soll eine Frau mit Kopftuch rassistisch beleidigt und bedroht worden sein. Die Polizei nimmt eine Tatverdächtige fest.

Bedrohungslage an einer Schule in Baden: Die Polizei ist mit einem größeren Aufgebot im Einsatz und kann den Tatverdächtigen festnehmen. Er ist wegen rechtsextremistischer Äußerungen polizeibekannt.

In Chemnitz hat ein 34-Jähriger einen 26-jährigen Mann geschlagen und rassistisch beleidigt. Die Polizei prüft ein rassistisches Motiv.

Eine 81-jährige Frau hat in Dresden zwei Mädchen rassistisch beleidigt und einer das Kopftuch vom Kopf gerissen. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung.

Für Betroffene werde das Klima rauer, sagt die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman. Die Daten zeigen: In Deutschland steigt die Zahl der Fälle rassistischer Diskriminierung.

Eine Frau soll drei Zwölfjährige rassistisch beleidigt haben. Als die Kinder fliehen, folgt sie einem Mädchen aus der Gruppe und greift es an. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.

Angriffe auf Moscheen auf Rekordhoch: Die DITIB-Antidiskriminierungsstelle zählt 175 Angriffe im Jahr 2024 und warnt vor wachsender Islamfeindlichkeit – besonders in Nordrhein-Westfalen.