Ludwigsburg

Frau hetzt in Linienbus gegen Muslime

Es wird laut im Bus: Eine 52-Jährige beleidigt in Ludwigsburg einen Busfahrer und mehrere Passagiere. Der Fahrer hat schnell reagiert.

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2026
Symbolbild: Bus in Berlin © shutterstock, bearbeitet by iQ
Symbolbild: Bus in Berlin © shutterstock, bearbeitet by iQ

Eine Frau soll in einem Linienbus in Ludwigsburg den Busfahrer und weitere Passagiere wegen ihrer vermeintlichen Religionszugehörigkeit zum Islam beschimpft haben. Die Frau habe sich mehrfach rassistisch geäußert, unter anderem mit den Worten “Geht in euer Land zurück”, sagte eine Polizeisprecherin.

Die 52-Jährige stieg den Polizeiangaben zufolge am Montagabend am Zentralen Busbahnhof in den Bus. Während der Fahrt soll sie andere Businsassen und insbesondere den 45 Jahre alten Busfahrer angeschrien und beleidigt haben.

Der Fahrer verständigte daraufhin die Polizei und wartete an einer Haltestelle auf die Einsatzkräfte.

Die Tatverdächtige wurde zum Polizeirevier gebracht und nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Volksverhetzung gegen die Frau. (dpa, iQ)

Leserkommentare

Timotheus sagt:
Besten Dank für diese wichtige Meldung aus Ludwigsburg. Eine kürzliche Meldung der NZZ sollte aber auch keinesfalls unberücksichtigt bleiben. Der Publizist Eren Güvercin kritisiert allgemeine Friedens- und Distanzierungsformeln nach dem jihadistischen Anschlag von Berlin und fordert eine offene Debatte über Homophobie in muslimischen Gemeinden. Viele Islamverbände vermeiden hierzu klare Worte. "Das ist kein Versehen", sagt er als Experte und thematisiert Verfolgungsaktivitäten gegenüber Menschen, die nicht dem üblichen heteronormativ angelegten Weltbild des Islam entsprechen. Auch Muslime können hetzen und beleidigen, wenn ihnen bestimmte Personen nicht genehm sind. Und solches Verhalten soll wohl toleriert werden?
09.09.26
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