
Nach dem Messerangriff an einer Schule in Schongau verdichten sich Hinweise auf ein islamfeindliches Tatmotiv. Ein im Internet aufgetauchtes Manifest soll Anschläge auf Moscheen ankündigen und das Attentat von Christchurch verherrlichen.

Eine UN-Sonderberichterstatterin bescheinigt Österreich tief verwurzelten strukturellen Rassismus und fordert eine umfassende Antirassismusstrategie. Kritisch bewertet sie auch das geplante Kopftuchverbot.

Bei einem Streit um einen blockierten Fluchtweg sollen Fahrgäste einen Zugbegleiter rassistisch beleidigt haben und handgreiflich geworden sein. Die Polizei ermittelt.

Ein Anwohner erträgt das Spielen von Kindern auf einer Straße in Frankenberg nicht und wird ausfällig. Damit wurde er zum Fall für den Staatsschutz.

Mit 1.684 dokumentierten Vorfällen erreicht antimuslimischer Rassismus in Österreich 2025 einen neuen Höchststand – die Dokustelle spricht von einer „besonders besorgniserregenden Entwicklung“.

Brandenburg meldete zuletzt mehr Straftaten gegen Flüchtlinge und Unterkünfte in den ersten drei Monaten des Jahres. Insgesamt gab es bei rechtsextrem motivierten Straftaten einen anderen Trend.

Studien zeigen, dass rassistische Diskriminierung viele Kinder und junge Erwachsene von der Kita bis zur Hochschule begleitet.

Propaganda-Aufkleber und Symbole an Hauswänden, Beleidigungen und Pöbeleien – eine Sammelstelle registriert auch Vorfälle, die unter der Schwelle der Kriminalität liegen.

Amnesty wirft Deutschland Mitschuld am Genozid in Gaza vor. Zugleich warnt der Bericht vor wachsendem Rassismus, antimuslimischer Hetze und rechtsextremer Gewalt in Deutschland.