
Von subtilen Blicken bis zu offenen Beleidigungen: Eine neue Studie zeigt, wie alltäglich Rassismus in Deutschland ist. Darunter leide auch das Vertrauen in den Staat.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen in Deutschland berichten von Alltagsdiskriminierung. Musliminnen mit Kopftuch sind stärker betroffen als andere Gruppen.

Nach Veröffentlichung der InRa-Studie wächst der Druck auf das Innenministerium: Muslimische Vertreter und die Antidiskriminierungsbeauftragte sehen strukturelle Probleme in Behörden bestätigt und kritisieren den Umgang des Ressorts mit den Ergebnissen.

In Hanau wird mit Kerzen und Kränzen an die neun Opfer der rassistischen Morde gedacht. Auch in anderen Städten soll an die Toten erinnert werden.

Diskriminierung in Ämtern bleibt oft unsichtbar – doch sie hat Folgen für Betroffene. Was eine neue Studie zu Rassismus in deutschen Behörden zeigt.

Ein Fahrgast soll in Erfurt einen Taxifahrer angegriffen und rassistisch beleidigt haben. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Weil sie sich rassistisch und homophob geäußert haben sollen, sind zwei Polizeianwärter nun entlassen wollen. Der Fall könnte jedoch in die nächste Runde gehen.

Die EU-Kommission will Diskriminierung entschlossener bekämpfen. In einer neuen Strategie fordert sie ein „Europa ohne Rassismus“ und kündigt strengere Maßnahmen an.

Bis heute gibt es keine Gerechtigkeit: Wer verübte den rechtsextremistischen Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim in der Lübecker Hafenstraße? Dreißig Jahre nach der Tat bleiben Täter unbehelligt und zentrale Fragen unbeantwortet.