
Die Zahl islamfeindlicher Übergriffe auf Muslime steigt. Im ersten Jahr der separaten Erfassung wurden über 1000 islamfeindliche Straftaten auf Muslime und muslimische Einrichtungen erfasst.

Zwar verlieren rechte Aufmärsche und Kameradschaften an Bedeutung. Dafür gewinnt die Online-Propaganda der Populisten an Einfluss und es gibt neue Formen von Rechtsextremismus. Wie sehen die in Niedersachsen aus? Und was kann dagegen getan werden?

Anfang Februar wurde eine Moschee in Halle vom Nachbarhaus beschossen. Nun stattet die Staatsministerin Özoğuz der attackierten Moschee einen Solidaritätsbesuch ab.

Unbekannte stellten in der Nacht zum Samstag mehrere Holzkreuz auf einen Moscheebauplatz der DITIB in Regensburg. Die Polizei ermittelt.

In Österreich wurde das Verfahren gegen eine Frau, die einen Schal trug, der teilweise ihr Gesicht bedeckte, eingestellt. Ihr Anwalt wollte gegen das Gesetz vor dem Verfassungsgericht klagen.

Im vergangenen Jahr wurden täglich durchschnittlich vier antisemitische Straftaten verübt, undzwar fast ausschließlich von Tätern aus dem rechten Spektrum.

Die Initiative Weltoffenes Dresden (#WOD) möchte mit ihrem „Kulturfestival in Containern“ den Dialog fördern. Dresden fiel in Vergangenheit immer wieder mit ausländer- und islamfeindlichen Vorfällen auf.

Die Innenpolitikerin der Linken, Ulla Jelpke, befürchtet weitere Verschärfungen der Asylpolitik mit dem neuem Innenminister Horst Seehofer. Vor allem Muslime könnten von den Verschärfungen betroffen sein.

Ausgerechnet eine rechtsextreme Bewegung fordert ihre Mitglieder auf, sich um Vormundschaften von Kindern und Jugendlichen aus Krisengebieten zu bewerben. Justiz, Behörden und Politik sind alarmiert.

Die Hutba (Freitagspredigt) behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jeden Freitag blickt die IslamiQ-Redaktion auf die Freitagspredigten der muslimischen Religionsgemeinschaften in Deutschland und gibt einen Überblick.