
CDU/CSU und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt. Der Islam wird ausschließlich im Kontext der inneren Sicherheit genannt. Muslime zeigen sich enttäuscht von den Vereinbarungen.

Ein Drama spielte sich im hessischen Kreis Groß Gerau ab. Der schon seit 10 Jahren in Deutschland lebende Familienvater Tariq M. wurde ohne Vorwarnung nach Pakistan abgeschoben.

Religionsvertreter der Christen und Muslime haben die Übergriffe auf Moscheen in Deutschland auf das Schärfste verurteilt. Zuletzt wurde die DITIB-Zentralmoschee in Köln angegriffen.

US-Psychologe sieht in der Gesellschaft generelle Tendenz zur Radikalisierung. Wirtschaftliche Krisen, soziale Unsicherheit und die Psychologie des Einzelnen trügen dazu bei.

Das Islamische Kulturzentrum in Halle wurde vor dem letzten Angriff am Freitag womöglich schon eine Woche davor beschossen. Die Moschee war schon öfter Opfer von Anschlägen.

Mit der Zahl der Flüchtlinge geht in Brandenburg auch die Zahl rechter Demos und Kundgebungen deutlich zurück. In der südbrandenburgischen Stadt Cottbus ist dagegen ein Hotspot rechter Kräfte entstanden.

Außerhalb der DITIB-Moschee in Oer-Erkenschwick wird auch künftig kein Muezzin-Ruf zu hören sein. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Genehmigung der Stadt aufgehoben. Die Kommune prüft jetzt, ob sie Berufung einlegen will.

Der Islamratsvorsitzende Burhan Kesici fordert angesichts der Ergebnisse des Kinderreports Deutschland 2018 eine gesamtgesellschaftliche Bekämpfung von Kinderarmut.
Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden überschatteten die zentrale Feier zum Tag der Deutschen Einheit 2016. Der Täter gesteht, und gibt an die Tat zu bereuen.