
Tausende Menschen haben in Berlin für ein Ende der Gewalt im Gazastreifen und mehr internationale Solidarität mit der palästinensischen Zivilbevölkerung demonstriert. Die Kundgebung stand im Zeichen von Frieden, Gerechtigkeit und der Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand.

30 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica werden noch immer neue Opfer identifiziert. In diesem Jahr sind es fünf. Viele Familien warten weiter auf Gewissheit.

Beim „Global March to Gaza“ fordern internationale Aktivisten ein Ende des Genozids in Gaza und den Zugang zum Gazastreifen – doch Ägypten hält die Grenze geschlossen.

Wie lebt man mit der Erinnerung an einen Völkermord? Die Frage stellen sich die Bewohner von Srebrenica, wo vor 30 Jahren 8.400 Muslime von serbischen Nationalisten ermordet wurden. Eine TV-Doku zeigt, wie lang der Schatten der Vergangenheit ist.

Zehntausende demonstrieren in den Niederlanden gegen Israels Genozid im Gazastreifen. Sie tragen rote Kleidung als Symbol für eine ´rote Linie`. Auch in Belgien gibt es Demos.

Greta Thunberg und ihre Mitstreiter wollten Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Israels Armee überfällt sie illegal – und verschleppt die Aktivisten.

Die Spendenbereitschaft ist enorm, die Verzweiflung ebenso. Doch wer heute Geld überweist, muss sich fragen: Kommt die Hilfe überhaupt an? Ein Kommentar von Bekir Altaş.

In einem offenen Brief wenden sich namhafte Persönlichkeiten an die Bundesregierung. Sie fordern einen sofortigen Waffenstillstand im Genozid von Gaza sowie ungehinderten Zugang zu humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung.

Mehr als Zehntausend Kindern in Gaza droht laut UN der Hungertod. Muslimische Vertreter fordern ein Ende der Blockade – und kritisieren das Schweigen der internationalen Gemeinschaft.