
Der israelische Verteidigungsminister will – wie viele seiner Amtskollegen – den Gazastreifen ohne Palästinenser. Er wartet auf das grüne Licht aus den USA für seine Pläne, zuversichtlich, dass es irgendwann kommen wird.

Israels Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, fordert ein deutlich härteres Vorgehen im Gazastreifen. In einem Podcast sprach er sich dafür aus, jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser zu töten.

Trotz der Waffenruhe bleibt die Lage für Kinder im Gazastreifen katastrophal. UNICEF warnt: jeden Tag wird mindestens ein Kind durch die israelische Armee getötet, weitere leiden unter Hunger und Krankheiten.

Der „Marš Mira“ erinnert jährlich an die Opfer und Überlebenden des Genozids von Srebrenica. Zehra Karataş, Vorsitzende der IGMG-Frauenjugendorganisation, spricht über die gelebte Erinnerungskultur und warum Geschichte vor Ort anders erfahrbar wird.

Eine UN-Untersuchungskommission sieht im Gazastreifen schwere Verstöße durch Israel. Nach einem neuen Bericht seien palästinensische Kinder dort gezielt von der israelischen Armee angegriffen worden. Die Experten sprechen von Völkermord.

Zum Jahrestag des Genozids von Srebrenica werden zehn weitere identifizierte Opfer beigesetzt. Unter ihnen sind eine 20-jährige und ein 56-jähriger Mann. Weitere Identifizierungen sind bis zum Gedenktag möglich.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat die Tötung von Kindern im Gazastreifen durch Israel trotz einer dort herrschenden Waffenruhe angeprangert.

Itamar Ben-Gvir feiert seinen Geburtstag mit einer Henkersschlingen-Torte. Ein Symbol staatlicher Gewalt im Kontext des Genozids an Palästinensern.

Das Bundesarbeitsgericht weist die Beschwerde des Fußball-Bundesligisten zurück. Ex-Profi Anwar El Ghazi erhält damit vorerst Gehalt und Bonuszahlungen in Millionenhöhe.