
Der „Marš Mira“ erinnert jährlich an die Opfer und Überlebenden des Genozids von Srebrenica. Zehra Karataş, Vorsitzende der IGMG-Frauenjugendorganisation, spricht über die gelebte Erinnerungskultur und warum Geschichte vor Ort anders erfahrbar wird.

Eine UN-Untersuchungskommission sieht im Gazastreifen schwere Verstöße durch Israel. Nach einem neuen Bericht seien palästinensische Kinder dort gezielt von der israelischen Armee angegriffen worden. Die Experten sprechen von Völkermord.

Zum Jahrestag des Genozids von Srebrenica werden zehn weitere identifizierte Opfer beigesetzt. Unter ihnen sind eine 20-jährige und ein 56-jähriger Mann. Weitere Identifizierungen sind bis zum Gedenktag möglich.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat die Tötung von Kindern im Gazastreifen durch Israel trotz einer dort herrschenden Waffenruhe angeprangert.

Itamar Ben-Gvir feiert seinen Geburtstag mit einer Henkersschlingen-Torte. Ein Symbol staatlicher Gewalt im Kontext des Genozids an Palästinensern.

Das Bundesarbeitsgericht weist die Beschwerde des Fußball-Bundesligisten zurück. Ex-Profi Anwar El Ghazi erhält damit vorerst Gehalt und Bonuszahlungen in Millionenhöhe.

Beim VW-Werk in Osnabrück wird über eine mögliche Rüstungsproduktion diskutiert. Berichte über die Herstellung von „Iron-Dome-Teile“ setzen Politik, Beschäftigte und Stadt zunehmend unter Druck.

Von Gaza bis Sudan wird die Menschheit Zeuge fortlaufender Genozide. Der Genozidforscher Gregory Stanton beschreibt den Völkermord als eine Phase und zeigt, wie er verhindert werden kann.

Fachleute, UN-Vertreter und Gerichte sind sich einig: Israel begeht in Gaza einen Völkermord. Deutsche Medien blenden das weitgehend aus und folgen der israelischen Kriegsdarstellung. Wer den Begriff verwendet, wird häufig selbst zum Skandal. Von Fabian Goldmann.