
In den nächsten Tagen finden die Parlamentswahlen in Frankreich statt. Zum ersten Mal wird eine muslimische Partei zu den Wahlen antreten. Sie wollen sich gegen die wachsende Islamfeindlichkeit stark machen.

Emmanuel Macron gewinnt gegen Le Pen und wird der jüngste Präsident der Geschichte Frankreichs. Politiker und Religionsvertreter aus Europa gratulieren ihm zum Sieg.

Am Sonntag, 7. Mai, wählt Frankreich in einer Stichwahl den Nachfolger von François Hollande. In einer veröffentlichten Erklärungen rufen alle Religionsvertreter, bis auf die katholische Kirche, ihre Mitbürger zu Wahl Macrons auf.

Es ist ein Schock für Europa: Die Rechtspopulistin Le Pen zieht in die Stichwahl um das französische Präsidentenamt ein. Dort trifft sie auf den Polit-Jungstar Macron. Die Wahl gilt als Weichenstellung für den ganzen Kontinent.

In wenigen Tagen finden in Frankreich Wahlen statt. Die islamfeindliche Partei Front National schneidet bei den Wahlprognosen gut ab.

Frankreich fordert einen Islam, der sich an den Werten des Landes orientiert. Künftig werden Imame im eigenen Land ausgebildet. Die Ausbildung startet 2018.

Gut einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich geht der Wahlkampf so richtig los. Bei der ersten TV-Debatte geht es unter anderem um den Islam und religiöse Symbole im öffentlichen Raum.

Unter dem Motto „Sich der Gegenwart Gottes in uns öffnen“ organisiert die ökumenische Gemeinschaft Taize ein muslimisch-christliches Wochenende. Eingeladen sind Jugendliche zwischen 18 und 35 Jahren.

Zweieinhalb Monate vor der französischen Präsidentschaftswahl scheint es hochwahrscheinlich, dass die Rechtspopulistin Le Pen in die Stichwahl kommt. Damit ist die Wahl auch eine Entscheidung über das Schicksal der Europäischen Union.