
Der Bremer Bürgerschaftspräsident, Christian Weber, hat auf die Rücktrittsforderung der ALFA-Partei geantwortet und wirft ihnen offene Islamophobie vor. Sein Rücktritt wurde gefordert, weil er zuvor an einer Gedenkfeier zu Ehren des Propheten Muhammad teilgenommen hatte.

Vor einem Jahr gab das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bekannt, dass das pauschale Kopftuch-Verbot für muslimische Lehrerinnen verfassungswidrig ist. Welche Entwicklungen gab es seitdem, wie viele Bundesländer haben den Beschluss umgesetzt? IslamiQ liefert einen Überblick.

Die Schura Bremen wünscht sich eine stärkere Einbindung der islamischen Gemeinden in die kommunale Flüchtlingshilfe und fordert den Abbau von Misstrauen gegenüber religiösen Flüchtlingshelfern.

Das diesjährige Opferfest war vor allem für europäische Muslime ein besonderes Ereignis. Aufgrund der steigenden Zahl der Flüchtlinge in europäischen Städten, feierten viele Moscheegemeinde gemeinsam mit ihren Geschwistern und luden sie zum Essen ein.

SPD-Fraktionschef Raed Saleh fordert „eine Art Kirchensteuer“. Ein solches Abkommen nach Art der Staatskirchenverträge sei ein „starkes Symbol“ der Integration
Bremen reagierte als erstes Bundesland auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts und erlaubt muslimischen Lehrerinnen fortan ein Kopftuch zu tragen. Muslime in Bremen begrüßen diese Entscheidung.
In New York wurden zwei muslimische Festtage als offizielle Feiertage an öffentlichen Schulen eingeführt. Damit wolle man der religiösen Vielfalt der Stadt entsprechen. In Deutschland existiert bisher keine einheitliche Regelung hierfür.
Anfang nächsten Jahres will Niedersachsen einen Staatsvertrag mit den muslimischen Religionsgemeinschaften schließen. Dabei soll es auch zu Lockerungen beim Kopftuchverbot kommen. Dies kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an.
Als einen Meilenstein und als Anerkennung der Alevitischen Gemeinde wurde heute der von den Bürgermeistern Bremens und Bremerhavens unterzeichnete Vertrag mit den Alevitischen Gemeinden bezeichnet. Der Vertrag soll das Verhältnis zwischen Religionsgemeinschaften und Staat regeln.
Die Schura Bremen warnt vor einer Zunahme anti-muslimischer Ressentiments in der Gesellschaft. Die Religionsgemeinschaft ruft Medien und Politik zu mehr Verantwortung und der Absage an „fortwährende Schmähungen“ auf. Gleichzeitig fordert die Schura eine separate Erfassung anti-muslimischer Straftaten.