
Ein rechtskonservativer Verein hat ein Verbot von Niqab und Burka durchgesetzt. Gegner sehen beim Verhüllungsverbot nur Stimmungsmache gegen Muslime.

Seit den Terroranschlägen 2001 hat das Misstrauen gegen Muslime stark zugenommen. UN-Berichterstatter Ahmed Shaheed sprach vor dem UN-Menschenrechtsrat von epidemischen Ausmaßen.

Die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch hat im Jahr 2020 mehr als 90 Vorfälle von antimuslimischem Rassismus in der österreichischen Spitzenpolitik gezählt.

Per Referendum wollen rechtskonservative Schweizer Burka und Nikab in der Öffentlichkeit verbieten. Fast alle Parteien im Parlament sind dagegen; auch der Bundesrat. Und doch ist ein Ja der Bürger eher wahrscheinlich.

Laut dem Gesundheitsministerium hat die Regierung auf Sri Lanka eine kontroverse Einäscherungspflicht für bestätigte Covid-Tote und Verdachtsfälle zurückgenommen.

In einem aktuellen Bericht erhebt Human Rights Watch neue Vorwürfe gegen die Regierung in China. Demnach werden Uiguren stärker verfolgt und willkürlich verhaftet.

Die Dänische Regierung will nur noch Predigten in dänischer Sprache erlauben und stößt dabei international auf Kritik. Vor allem Muslime werden zunehmend in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt.

Insgesamt sind bereits über tausende Rohingya auf eine umstrittene Insel umgesiedelt worden. Dach Plänen der Regierung sollen es bis zu 100.000 werden.

Eine Muslimin wurde auf einem Parkplatz in Dänemark von einem Ehepaar bedroht und angegriffen. Die Polizei konnte das Ehepaar festnehmen.