
Die DITIB beschäftigt die deutsche Politik schon seit mehreren Wochen. Während das Bundesinnenministerium an der DITIB festhält, setzen Bundesländer Gespräche aus. Religionsvertreter kritisieren diesen Schritt.

Die DITIB wird mit Spionagevorwürfen unter Druck gesetzt. Generalsekretär Bekir Alboğa kündigt Konsequenzen für einen Amtsmissbrauch an. Laut Medienberichten wurden bereits zwei Imame zurück in die Türkei beordert.

Aktuelle Studien attestieren einen hohen Anstieg an rassistischen und rechtsextremen Tendenzen und Übergriffen. Der Verfassungsschutz beobachtet eine Reihe von Parteien und Bewegungen.

Der Bundesinnenminister veranstaltet in Leipzig einen Bürgerdialog zum Thema Glauben und lädt verschiedene Theologen und Religionswissenschaftler dazu ein.

Mit den Jahren werden islamische Bestattungen in Deutschland immer zahlreicher. Doch müssen die unterschiedlichen Bestattungskulturen dabei zusammenfinden. Ohlsdorf in Hamburg verfügt über das zweitälteste muslimische Gräberfeld.

Eine junge Muslimin bewarb sich auf eine Stelle bei einer Offenen Ganztagsschule in Aachen und wurde aufgrund ihres Kopftuchs abgelehnt. Als Küchenhilfe sei das Tragen eines Kopftuchs unproblematisch, doch bei der Arbeit mit Kindern nicht.

Die Hamburger SPD stellt sich hinter den Staatsvertrag mit islamischen Religionsgemeinschaften und lobt die Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Arbeit der Kommunen sowie der ehrenamtlichen Helfer bei der Flüchtlingsintegration gewürdigt. Deutschland könne stolz auf seine Leistung bei der Integrationsarbeit sein.

Jahrelang hatte Niedersachsen um einen Staatsvertrag mit den Muslimen gerungen. Nun werden die Gespräche auf Eis gelegt. Nach der Landtagswahl 2018 soll erneut verhandelt werden.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.