Potsdam

Schweinskopf vor Moschee: Ermittlungsverfahren eingestellt

Vergangenes Jahr wurde ein islamisches Gebetshaus mit einem Schweinskopf geschändet. Daraufhin gab es ein Verfahren, das jedoch ergebnislos eingestellt wurde.

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03
2017
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Im Sommer fanden sich etliche Muslime der Al-Farouk Gemeinde zum Freitagsgebet in der Biosphäre ein. © twitter/pnn.de

Die Potsdamer Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen der Schändung einer Potsdamer Moschee ergebnislos eingestellt. Nach mehrmonatigen Ermittlungen habe der Staatsschutz keine Tatverdächtigen ausfindig machen können, bestätigte Staatsanwalt Markus Nolte am Freitag. Zuerst hatten die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ (Freitag) berichtet.

Die unbekannten Täter hatten den Schweinekopf am 1. Oktober vor dem Gebetsraum in der Potsdamer Innenstadt abgelegt. Zuvor hatte es Auseinandersetzungen mit Anwohnern gegeben, weil viele Muslime wegen der Überfüllung der Moschee auf dem Bürgersteig beten mussten. Seitdem nutzt die Gemeinde die Orangerie in der Biosphäre Potsdam für das Freitagsgebet. (dpa, iQ)