
Der Menschenrechtskommissar des Europarats übt scharfe Kritik an Deutschland: Michael O’Flaherty sieht Defizite im Umgang mit antimuslimischem Hass und warnt vor problematischen Antisemitismus-Debatten.

Mehr als 300 islamfeindliche Straftaten, aber nur vergleichsweise wenige Verurteilungen: In Nordrhein-Westfalen ist 2025 nur etwa jeder sechste Tatverdächtige verurteilt worden. In vielen Fällen wurden die Verfahren eingestellt.

Arbeitsfrei an islamischen Feiertagen und Kopftuchverbote abschaffen: Mit einem Forderungskatalog wollen die Grünen das muslimische Leben in Deutschland sichtbarer machen und die gesellschaftliche Teilhabe stärken.

Zum Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit fordern Initiativen und islamische Religionsgemeinschaften mehr Maßnahmen gegen antimuslimischen Rassismus.

In Berlin beleidigt ein Mann eine 16-Jährige wegen ihres Kopftuchs, zieht daran und würgt sie damit. Kein Einzelfall. Der Staatsschutz ermittelt.

Zwei Schüler werden bei einer Attacke in Bayern verletzt. Mutmaßlicher Täter ist ein 15-Jähriger. Jetzt ist Anklage gegen ihn erhoben worden – mit konkreteren Aussagen zum möglichen Motiv.

Aktuelle Zahlen zeigen, dass Muslime in Deutschland 2025 vielfachen Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt waren. Über tausend Vorfälle wurden registriert, von Sachbeschädigungen bis zu Bedrohungen.

In Kassel hat ein Unbekannter eine junge Muslimin rassistisch beschimpft und versucht, ihr das Kopftuch herunterzureißen. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Hohe Wahlbeteiligung, neue rechtliche Einschränkungen und internationale Krisen: Das Jahr 2025 machte sichtbar, wie stark Muslime politisch beteiligt sind – und wie begrenzt ihre Anerkennung weiterhin bleibt.