
Berlin wählt einen neuen Abgeordnetenhaus. Das planen die CDU, SPD, Grüne, FDP, die Linke und AfD im Hinblick auf Islam und Muslime. Ein Überblick.

Als ihre Tochter im Unterricht die Anschläge vom 11. September kennenlernt, gerät ihr bisher selbstverständliches Bild vom Islam ins Wanken. Dr. Zeyneb Sayılgan erklärt, warum Schulen muslimisches Leben differenzierter vermitteln sollten.

Die britische Hauptstadt ist eine der kulturell vielfältigsten Metropolen der Welt – aber neuerdings werden immer mehr Angriffe gegen Muslime gemeldet. Eine Beobachtungsstelle spricht von einem beunruhigenden Trend.

Eine 43-Jährige und ihre zehnjährige Tochter sind in Duisburg an einer Bushaltestelle angegriffen und verletzt worden. Die Polizei geht von einem islamfeindlichen Motiv aus und bittet Zeugen um Hinweise.

Ein 54-Jähriger ist in Brüssel ums Leben gekommen, nachdem er sich schützend vor eine Frau gestellt haben soll, die in einer Straßenbahn islamfeindlich und rassistisch beleidigt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

International setzt sich der Begriff Islamfeindlichkeit zunehmend durch, im deutschsprachigen Raum bleibt der Begriff umstritten. Farid Hafez ordnet die Entwicklung ein.

Zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli erinnern Muslime an den Mord an Marwa El-Sherbini und sehen den Staat in der Pflicht, konsequenter gegen Islamfeindlichkeit vorzugehen.

Der Islamrat warnt vor zunehmendem antimuslimischem Rassismus in Deutschland. Nach einem neuen Lagebild wurden im Jahr 2025 mehr als 4.000 Vorfälle dokumentiert. Betroffene würden im Alltag nicht ausreichend geschützt.

Diskriminierungen, Beleidigungen und Gewalt gegen Muslime haben zugenommen. Ein neues Lagebild der Meldestelle Claim registriert für 2025 insgesamt 4.096 antimuslimische Vorfälle und warnt vor einem hohen Dunkelfeld.

In den ersten drei Monaten 2026 sind bundesweit 104 islamfeindliche Straftaten registriert worden. Auch in den Vorjahren blieb die Zahl der Angriffe auf Muslime hoch, insbesondere im Internet.