
Ein 54-Jähriger ist in Brüssel ums Leben gekommen, nachdem er sich schützend vor eine Frau gestellt haben soll, die in einer Straßenbahn islamfeindlich und rassistisch beleidigt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

International setzt sich der Begriff Islamfeindlichkeit zunehmend durch, im deutschsprachigen Raum bleibt der Begriff umstritten. Farid Hafez ordnet die Entwicklung ein.

Zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli erinnern Muslime an den Mord an Marwa El-Sherbini und sehen den Staat in der Pflicht, konsequenter gegen Islamfeindlichkeit vorzugehen.

Der Islamrat warnt vor zunehmendem antimuslimischem Rassismus in Deutschland. Nach einem neuen Lagebild wurden im Jahr 2025 mehr als 4.000 Vorfälle dokumentiert. Betroffene würden im Alltag nicht ausreichend geschützt.

Diskriminierungen, Beleidigungen und Gewalt gegen Muslime haben zugenommen. Ein neues Lagebild der Meldestelle Claim registriert für 2025 insgesamt 4.096 antimuslimische Vorfälle und warnt vor einem hohen Dunkelfeld.

In den ersten drei Monaten 2026 sind bundesweit 104 islamfeindliche Straftaten registriert worden. Auch in den Vorjahren blieb die Zahl der Angriffe auf Muslime hoch, insbesondere im Internet.

Mit einer Waffe war ein 36-Jähriger durch die schottische Hauptstadt Edinburgh gezogen und verletzte mehrere Menschen. Nach Angaben der britischen Regierung gibt es Hinweise auf ein islamfeindliches Motiv.

Eine DITIB-Moschee wurde Ziel eines Tierblut-Anschlags. Nun gibt es Verdächtige, und die Ermittler suchen konkrete Beweismittel.

Auf einem Supermarktparkplatz in Kreuzberg soll eine Frau mit Kopftuch rassistisch beleidigt und bedroht worden sein. Die Polizei nimmt eine Tatverdächtige fest.