
Die jüngsten Terroranschläge in Saudi-Arabien, vor allem in Medina, verdeutlichen, dass die Anschläge hauptsächlich Muslimen gelten. Da sind sich Politiker und Religionsvertreter in Deutschland einig.

In einem Pariser Vorort demonstrierten Tausende Muslime gegen die Ermordung eines Paares durch einen Terroristen.

Erst Terroranschläge, dann Krawalle rechter Hooligans: Aus Brüssel gingen zuletzt düstere Bilder um die Welt. Ein Marsch gegen Terror und Hass soll nun eine ganz andere belgische Hauptstadt zeigen.

Schätzungen zufolge gehören der Bundeswehr zwischen 1200 und 1600 Soldaten islamischen Glaubens an. Eine von ihnen ist Nariman Reinke, Hauptfeldwebel mit Eltern aus Marokko. Sie meint, die Bundeswehrführung müsse mehr für Muslime tun.

Nur Sultan Alkiş lebt und studiert in Brüssel und war Zeuge wie ihr Land einen Terroranschlag verkraften musste. Sie schreibt, warum der Terror den meisten Schaden dem Islam und den Muslimen zufügt.

Nach den jüngsten Terroranschlägen wird auch online getrauert. Einige Nutzer bemängeln allerdings, dass die Opfer in Brüssel mehr Aufmerksamkeit erhalten als die aus Istanbul. Konkurriert virtuelle Trauer miteinander?

Heute morgen ereigneten sich in Belgien drei Explosionen. Belgische Behörden sprechen von Terroranschlägen. Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften haben ihr Beileid für die Opfer ausgesprochen und verurteilen die Anschläge aufs Schärfste.

Laut UNO-Generalsekräter Ban Ki Moon werden Muslime öfter Opfer von Extremismus. Die Bedrohung durch gewaltbereiten Extremismus sei auf keine Religion, Nationalität oder Volksgruppe beschränkt.

Nach den Anschlägen von Paris und Istanbul wird auch online getrauert. Einige Nutzer bemängeln, dass die Opfer aus Paris mehr Aufmerksamkeit erhalten als die aus Istanbul. Lässt sich Trauer an Likes messen?

Der Bundespräsident Joachim Gauck warnt vor einer Vermengung von Religion und Terror. Vor allem Muslime seien heutzutage Opfer des Generalverdachts, da sie oftmals fälschlicherweise mit der Terrormiliz „IS“ in Verbindung gebracht würden.