
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush fordert nur noch christliche Flüchtlinge in die USA aufzunehmen. Seine republikanischen Mitstreiter lehnen eine Flüchtlingsaufnahme durch die USA sogar gänzlich ab.

Als im Januar in Paris Terroristen einen Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ verübten, erhielt Pegida in Dresden daraufhin den bisher größten Zulauf. Vom neuen Terror in Paris können die Islamfeinde dagegen kaum profitieren.

Muslimische Vertreter rücken demonstrativ zusammen. Gemeinsam verurteilen sie den Terror von Paris aufs Schärfste. Sie betonen, dass die Radikalisierung nicht in Moscheen stattfindet, dennoch sehen sie sich ebenfalls in der Verantwortung, dieser Radikalisierung junger Mitbürger entgegenzuwirken.

Der 13. November 2015 sollte der Tag sein, der Frankreich in den Ausnahmezustand brachte. Ein mörderischer Terrorismus forderte nicht nur eine hohe Zahl an Toten, auch das „Image“ des Islams leidet stark darunter. Ein Kommentar von Esra Lale.

Anlässlich der Terror-Anschläge in Frankreich lädt der Koordinationsrat der Muslime (KRM) am Montag zur Pressekonferenz ein. Auch islamische Dachorganisationen, die nicht im KRM vertreten sind, werden anwesend sein.

Auf der einen Seite ein Kreuz, auf der anderen ein Psalm: In den USA wirbt ein Rüstungsproduzent mit göttlichem Beistand für seine neue Schnellfeuerwaffe. Sein Argument: Kein Muslim werde zu der Waffe greifen.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland zeigt sich empört über die zunehmenden Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und fordert vehemente Reaktionen von der Politik. Pro Asyl unterstützt diese Forderung.
Sie bezeichnen sich als Gleichgesinnte, die die deutsche Kultur leben. Doch die „Oldschool Society“ plante offenbar auch Attentate. Nun ist die Bundesanwaltschaft gegen die Gruppe vorgegangen.
Im Interview betont der Islamwissenschaftler und Theologe Thomas Lemmen die Bedeutung von interreligiösem Dialog nach den Terroranschlägen der letzten Wochen. Man müsse gemeinsam muslimische Jugendliche vor salafistischen Predigern schützen, indem man sie nicht weiter aus der Gesellschaft ausgrenze.