
Der Historiker Emmanuel Todd zieht ein Jahr nach dem Attentat auf das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo negative Bilanz für Frankreich. Er wirft der französischen Regierung vor, seit einem Jahr ein permanentes Terror-Drama zu inszenieren.

Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2015. IslamiQ wünscht einen guten Start ins neue Jahr und freut sich auf die kommende Zeit.

Die einen möchten die Ereignisse beim Namen nennen: Wenn Muslime ein Verbrechen „im Namen des Islams“ begehen, sei das „Islamismus“. Die anderen wehren sich gegen den Generalverdacht: Gerade die Vermischung mit dem Islam sei falsch. Ali Mete gibt einen Überblick über die Diskussion.

Verschiedene muslimische sowie nichtmuslimische Religionsgemeinschaften und Vertreter verurteilen den Anschlag auf eine Stuttgarter Moschee und zeigen sich solidarisch mit der Moscheegemeinde.

Die Zahl islamfeindlicher Übergriffe auf muslimische Frauen steigt zunehmend an. Die amerikanische Internetseite Muslimgirl.net veröffentlicht daher Ratschläge, wie sich muslimische Frauen schützen und zur Wehr setzen können.

Terror im Namen ihrer Religion, das empört viele Muslime. Doch schon wieder rechtfertigen? Beim Freitagsgebet eine Woche nach den Anschlägen von Paris wird auch Ermüdung deutlich.

Sprachlich haben Pegida und IS mächtige Verbündete in Deutschland. Riskante Sprachbilder prägen den Diskurs und führen zur Pauschalverurteilung und verzerrter Wahrnehmungen realer Verhältnisse. Höchste Zeit für ein Umdenken! Ein Kommentar von Dr. Elisabeth Wehling.

Nach den Terroranschlägen in Paris und Beirut, setzen sich verschiedene islamische Religionsgemeinschaften und Organisationen in Deutschland und Europa für Frieden ein, und bekunden ihre Solidarität mit den Opfern der Anschläge. Ein Überblick.

In Frankreich wurde einer Kundin mit Kopftuch der Zutritt zu einer Zara-Filiale verwehrt. Die Modekette entschuldigte sich nun bei der Frau, und entließ die verantwortlichen Mitarbeiter.