
Viele Muslime kritisieren seit den Vorfällen in der Silvesternacht zunehmend unter Generalverdacht gestellt zu werden. Im Interview plädiert Bischöfin Petra Bosse-Huber dafür, islamfeindlichen Klischees und antimuslimischen Stereotypen deutlich zu widersprechen.

Der Rat muslimischer Studierender und Akademiker kritisiert die Schließung des Gebetsraums an der Universität Dortmund. Probleme dürfe man nicht auf dem Rücken aller Muslime austragen.
Ein alter Mann wurde in Rotherham (England) auf dem Weg zum Morgengebet von zwei Personen angegriffen. Mindestens einer habe ihn rassistisch beleidigt. Er erlag später seinen schweren Verletzungen.

Das Rektorat der Technischen Universität Dortmund gab in einer Mitteilung bekannt, dass es den „Raum der Stille“, der als neutraler Gebets- und Meditationsraum genutzt werden sollte, schließen wird. Der Grund sei eine Meinungsverschiedenheit mit dort betenden Muslimen.

„Islamischer Feminismus“, ein sensibles und junges Forschungsfeld. Dunya Adıgüzel besuchte die Berliner Veranstaltung, die sich dieser Thematik annahm und schreibt über Inhalte und offene Fragen.

Das Integrationsministerium und Justizministerium in Baden-Württemberg starten ein Ausbildungsprojekt zur islamischen Gefangenenseelsorge. Zur Zeit seien circa 1500 Muslime in Baden-Württemberg im Gefängnis.

Was brauchen Flüchtlinge? Ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen. Aber auch rechtliche Beratung, Aufmerksamkeit für religiöse Fragen und Anliegen – und vor allem jemanden, der zuhört.

Psychiater in Berlin kooperieren mit religiösen Gemeinden, um psychische Erkrankungen zu enttabuisieren und Betroffene gegebenenfalls in Behandlung zu bringen.

Der Migrationsforscher und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Werner Schiffauer geht davon aus, dass die Debatten um den Islam und die Muslime von vermeidbarem Stress geprägt sind. Nur der angepasste Islam sei erwünscht und werde akzeptiert.