
Wo Muslime leben, sterben auch Menschen dieses Glaubens. Ihre Bestattungen unterscheiden sich von dem in Deutschland Gewohnten. Im Nordosten ist das Thema noch relativ neu. Erste Kommunen haben Wege gefunden, andere suchen noch.

Vergangene Woche demonstrierten über 4000 ÖsterreicherInnen für mehr Selbstbestimmung der Muslime, vor allem der muslimischen Frau. Vor Ort war auch die Initiative „Dokustelle Muslime“, die für IslamiQ die aktuelle Lage der Muslime in Österreich bewertet.

Am Wochenende betonte Papst Franziskus, dass keine Religion terroristisch sein kann. Gewalttätige Menschen gebe es überall. Angela Merkel forderte zeitgleich, dass der Islam sich vom „Islamismus“ trennen müsse. Zwei verschiedene Ansätze.

Eine junge Slowakin wurde festgenommen, weil sie Hass-Beiträge über den Islam verbreitet hat. Unter anderem soll sie in einem Video den Koran zerrissen haben. Ihr drohen bis zu sechs Jahre Haft.

Nach Angaben der Bundesregierung haben islamfeindliche Kundgebungen im vergangenen Jahr stark an Zulauf verloren. Dennoch sei die Zahl der Angriffe auf Moscheen um ein Fünftel gestiegen und somit so hoch wie nie zuvor.

In Italien haben islamische Verbände und Regierung einen „nationalen Pakt für einen italienischen Islam“ geschlossen. Ist die staatliche Einmischung ohne Kritik anzunehmen? Dr. Milena Rampoldi geht dieser Frage nach.

In Notfallsituationen vertrauen Menschen eher auf Bekanntes – sei es die Sprache, die Kultur oder die Religion. In Kassel wurden deshalb Muslime zu Notfallbegleitern ausgebildet. Sie sollen den Betroffenen in schweren Stunden zur Seite stehen.

Die beiden großen Kirchen haben das Kopftuch-Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg begrüßt. Es sei als eine Aufforderung zu mehr religiöser Toleranz zu werten.

In Italien haben islamische Verbände und Regierung einen „nationalen Pakt für einen italienischen Islam“ geschlossen. Ist die staatliche Einmischung ohne Kritik anzunehmen? Dr. Milena Rampoldi geht dieser Frage nach.