
Auf Friedhöfen in Baden-Württemberg gibt es immer mehr muslimische Grabfelder. Anders als früher lassen sich viele Muslime heute in der neuen Heimat beerdigen. Wegen der unterschiedlichen Rituale müssen Kommunen und muslimische Verbände Kompromisse eingehen.

Aleppo ist die zweitgrößte Stadt Syriens. Es ist eine der ältesten Städte der Welt und war eines der größten Handelszentren des Nahen Ostens. Jetzt ist die Stadt fast komplett zerstört. Der syrische Archäologe Prof. Mamoun Fansa legt im Interview das Ausmaß der Zerstörung dar und glaubt an einen Wiederaufbau.

Europaweit verbuchen rechtspopulistische Parteien, wie die AfD, Front National und FPÖ beängstigende Erfolge. Prof. Reinhard Heinisch nennt im Interview unter anderem ihr Organisationstalent, die Ansprache von populären Ängsten und ihre Anpassungsfähigkeit zu den Gründen des Anstiegs rechtspopulistischer Wählerstimmen.

Abgeordnete der Linken und der Grünen wollen die Spitzelaffäre um Ditib im Bundestag thematisieren. Der Ditib-Generalsekretär streitet ab, Informationen an die türkische Regierung weitergegeben zu haben.

Integrationsministerin Özoğuz fordert eine entspanntere Debatte um religiösen Symbole. Es gehe es nicht um Sieger und Besiegte, sondern um tragfähige Regelungen.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Minderheiten fordern und verdienen einen besonderen Schutz. Um sich in die Situation einer Minderheit hineinzuversetzen, bedarf es der Empathie und der Selbstkritik, meint der türkische Politiker Mustafa Yeneroğlu.

Ein Busfahrer der Rheinbahn hetzte in einer WhatsApp-Gruppe unter Arbeitskollegen gegen Muslime und postete volksverhetzende Bilder. Ihm droht nun die Kündigung.

Die Mehrheit der belgischen Muslime fühlt sich einer aktuellen Umfrage zur Folge von der Gesellschaft als „Terroristen wahrgenommen“.

Papst Franziskus hat sich gegen ein Kopftuchverbot ausgesprochen und vor einer „übertriebenen Laizität“ in Frankreich gewarnt. Zugleich betonte er, dass Europa nicht nur christliche Wurzeln habe und andere Kulturen und Religionen berücksichtigt werden müssen, damit Europa vorankommen kann.