
Im Prozess um den getöteten Zugbegleiter Serkan Çalar hat das Landgericht den Angeklagten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Einen Tötungsvorsatz sahen die Richter nicht als erwiesen an. Die Familie des Getöteten spricht von einem Fehlurteil.

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz muss sich der Angeklagte nicht wegen Mordes verantworten. Das Landgericht Zweibrücken sieht bislang keinen ausreichenden Hinweis auf einen Tötungsvorsatz.

Die Adressaten der „NSU 2.0“ Drohschreiben konnten nicht wissen, ob den Worten Taten folgen würden, ob womöglich eine organisierte Gruppe hinter den Schreiben stand. Nun beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Verfasser.

Das Wuppertaler Landgericht verurteilt sieben Männer zu Geldstrafen, weil sie durch das Tragen von Westen mit der Aufschrift „Scharia Police“ gegen das Uniformverbot verstoßen haben.

In Ulm wurde ein Brandanschlag auf die IGMG-Moschee verübt. In dem Haus schliefen unschuldige Menschen. Den Angeklagten war das egal – befand der Richter.

Im März 2018 wird auf die Räume der IGMG-Moschee in Lauffen am Neckar ein Brandanschlag verübt. Drei Täter werden nun verurteilt.
Der Prozess um den Sprengstoffanschlag auf die Dresdner Moschee beschäftigt weiterhin die Justiz. Während die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe fordert, sieht die Verteidigung keinen Mordversuch. Ein Urteil wird am 31. August verkündet.

Erneut wird die Klage einer Berliner Lehrerin gegen das Kopftuchverbot an allgemeinbildenden Schulen verhandelt. Eine Informatiklehrerin hat Berufung gegen das Urteil des Arbeitsgerichts eingelegt.

Das Landgericht Rostock verhandelt erneut gegen den ehemaligen AfD-Abgeordneten Holger Arppe. Er muss sich wegen Volksverhetzung verantworten. Ein endgültiges Urteil steht noch aus.

Berlin legt keine Revision gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts ein, das einer muslimischen Lehrerin eine Entschädigung zusprach.