
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes organisierte ein Fachgespräch zum Thema Diskriminierung muslimischer Frauen mit Kopftuch. Verschiedene Vertreter muslimischer Organisationen nahmen teil.

Der erste europäische Islamophobie-Bericht legt dar, dass die Zahl der antimuslimischen Übergriffe im Jahr 2015 erschreckend hoch war. Der Bericht fasst die derzeitige Lage der Muslime in 25 Ländern zusammen.

Schätzungen zufolge gehören der Bundeswehr zwischen 1200 und 1600 Soldaten islamischen Glaubens an. Eine von ihnen ist Nariman Reinke, Hauptfeldwebel mit Eltern aus Marokko. Sie meint, die Bundeswehrführung müsse mehr für Muslime tun.

Dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeiterinnen verbieten, ein Kopftuch zu tragen? Der Europäische Gerichtshof beschäftigt sich mit Fällen aus Belgien und Frankreich.

Ein Mann spricht eine fremde Muslimin auf der Straße an und fragt, wie sie die Brüsseler Anschläge erklären kann. Nun wurde er wegen Verbreitung von Hass verhaftet.

Muslime sind öfter arbeitslos als Arbeitnehmer der Mehrheitsgesellschaften. Die Diskriminierung sei nicht Verantwortlich für die mangelnde Arbeitsmarktbeteiligung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie.

Kübra Gümüşay ist Journalistin, Publizistin, Feministin und Mitinitiatorin der #ausnahmslos Kampagne. Warum die Aktion notwendig war und Deutschland ein Sexismus-Problem hat –auch in der muslimischen Community- erklärt Gümüşay im Interview.

Diskriminierungserfahrungen aufgrund der religiösen Zugehörigkeit nehmen immer mehr zu. Die Antidiskriminierungsstelle FAIR e.V. greift an dieser Stelle ein und berät diese Fälle.

In Europa haben verbale und physische Gewalt gegen Frauen rapide zugenommen. Besonders muslimische Frauen sind davon betroffen, sagen Experten und Menschenrechtler.