
Der Zerfall Jugoslawiens setzte ab 1991 eine Spirale von Hass und Gewalt auf dem Balkan in Gang. Vor 30 Jahren begann in Bosnien-Herzegowina der mörderischste der sogenannten Jugoslawien-Kriege.

Im Dezember beschloss das Parlament der bosnischen Serben, sich von Bosnien-Herzegowina abzuspalten. Nun wurde die Schaffung eigener Justizorgane eingeleitet. Die EU kritisiert dieses Vorgehen.

Die Furcht vor einem neuen Krieg in Bosnien wächst. Die nationalistischen Hassvorfälle gegen Muslime wurden vom Belgrader Patriarch aufs Schärfste verurteilt.

Wir geben einen Überblick über die – aus unserer Sicht – wichtigsten Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2021. IslamiQ wünscht einen guten Start ins neue Jahr und hofft auf ein schönes Jahr 2022.

Seit zehn Jahren drohen drohen serbische Vertreter mit einer Abspaltung von Bosnien. Nun rückt die Gefahr eines neuen Krieges immer näher.

26 Jahre nach dem Völkermord wurde ein neues Massengrab gefunden. Damit ist es das am weitesten von Srebrenica entfernt entdeckte Massengrab.

Durch serbisch-nationalistische Hetze und Drohgebärden scheine in Bosnien ein neuer Krieg möglich. Die Gesellschaft für bedrohte Völker ruft zu entschlossenen Maßnahmen auf.

Ein gesprühtes Wandbild des verurteilten serbischen Kriegsverbrechers Ratko Mladić im Zentrum von Belgrad sorgt für Spannungen.

Der Völkermord von Srebrenica jährt sich heute zum 26. Mal. Weitere 19 Opfer wurden dieses Jahr in der Gedenkstätte Potočari beigesetzt.