
31 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica werden in Potočari zehn weitere Opfer beigesetzt. Tausende Menschen nehmen an den Gedenkveranstaltungen teil, darunter auch hunderte Jugendliche aus Deutschland und Europa.

Der „Marš Mira“ erinnert jährlich an die Opfer und Überlebenden des Genozids von Srebrenica. Zehra Karataş, Vorsitzende der IGMG-Frauenjugendorganisation, spricht über die gelebte Erinnerungskultur und warum Geschichte vor Ort anders erfahrbar wird.

Zum Jahrestag des Genozids von Srebrenica werden zehn weitere identifizierte Opfer beigesetzt. Unter ihnen sind eine 20-jährige und ein 56-jähriger Mann. Weitere Identifizierungen sind bis zum Gedenktag möglich.

Milorad Dodik fordert bosnische Muslime auf, zum Christentum zu konvertieren. Seine islamfeindlichen Aussagen und Angriffe auf westliche Politiker ziehen nun juristische Konsequenzen nach sich.

Milorad Dodik treibt die Abspaltung der Republika Srpska voran. Seine Politik und Rhetorik gegen Muslime wecken düstere Erinnerungen an die 1990er Jahre. Was ist los in Bosnien?

Im Zuge des Bosnien-Genozids 1992–1995 wurden mehr als 100.000 Muslime gezielt ausgelöscht – mitten in Europa. 30 Jahre später will die SPD in Berlin in besonderer Weise an den Genozid erinnern.

Der Begriff „Genozid“ beschreibt die absichtliche Vernichtung ganzer Bevölkerungen. Doch warum bleibt die Anerkennung als Genozid oft aus – besonders im Gaza-Krieg? Von Kübra Layik.

Die Aussage von Christian Schmidt, dem Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina, sorgt für heftige Reaktionen: Bosnische Politiker und die Öffentlichkeit sind empört und fordern eine Erklärung.

Srebrenica im Juli 1995: Binnen weniger Tage ermorden serbische Soldaten mehr als 8.000 muslimische Bosniaken. Die Drahtzieher des Völkermords sollen nun offiziell als „Helden“ in den Schulunterricht einziehen.

Um die Erinnerung an den Völkermord von 1995 zu verdrängen, schlagen Politiker der bosnischen Serben eine Umbenennung von Srebrenica vor.