KRITIK

Bericht zu Muslimfeindlichkeit: Ende mit Schreddern

Vier Jahre Arbeit, 400 Seiten, dutzende Studien – nur um am Ende vom eigenen Auftraggeber „entsorgt“ zu werden. Das vorläufige Ende des Berichts „Muslimfeindlichkeit“ zeigt auch, auf welcher Seite die Bundesregierung beim Thema antimuslimischer Rassismus steht.

20
03
2024
Fabian Goldmann schreibt über die Zurückziehung des UEM-Berichts zu Muslimfeindlichkeit © Foto: Privat, bearbeitet by iQ
Fabian Goldmann schreibt über die Zurückziehung des UEM-Berichts zu Muslimfeindlichkeit © Foto: Privat, bearbeitet by iQ

Das Leben schreibt immer noch die härtesten Punchlines. Da erarbeitet das halbe „Who is Who“ der deutschen Rassismus- und Migrationsforschung vier Jahre lang eine Art Blue-Print für die Gleichberechtigung von Muslimen in Deutschland: kritisch, wissenschaftlich fundiert und praxisnah. Und am Ende landet das 400 Seiten starke Werk in einem Schredder in einem Büro des Bundesinnenministeriums. Die wohl umfassendste und schonungsloseste Bestandsaufnahme zu Muslimfeindlichkeit in Deutschland wird selbst zum Opfer von Muslim-Feinden.

Man habe den Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine deutsche Bilanz 2023“ offline genommen, die restlichen Druckexemplare „entsorgt“, ließ die Bundesinnenministerin vergangene Woche das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wissen. Dieses hatte zuvor einer Klage des Publizisten Henryk M. Broder stattgegeben. Broder, dessen Schaffen vorwiegend aus dem Schreiben muslimfeindlicher Kolumnen besteht, sah sich durch die Erwähnung im Bericht zu Unrecht als muslimfeindlich verunglimpft. Das Gericht beanstandete zwar nicht die Kritik an Broder an sich, wohl aber, dass diese als amtliche Äußerung der Bundesregierung verstanden werden könnte. Der Bericht war zwar von einem „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit“ (UEM) erstellt worden. Aber schon auf dem Cover des Berichts prangte das Logo des Bundesinnenministeriums (BMI). Dieses regierte prompt: Nicht etwa, indem es die fraglichen acht Zeilen schwärzte, sondern indem es gleich die kompletten 400 Seiten offline nahm. 

Mit Muslimfeindlichkeit gegen Muslimfeindlichkeit-Bericht

Dass das BMI nun so konsequent (über)reagierte, liegt vermutlich nicht nur im aktuellen Gerichtsentscheid. Von Beginn an sahen sich die Macher des Berichts scharfen Angriffen aus jenen Teilen von Politik, Medien und Öffentlichkeit ausgesetzt, die man ohnehin mehr mit Muslimfeindlichkeit als der Aufklärung darüber in Verbindung bringt. 

Geklagt hatte neben Broder beispielsweise auch die selbst ernannte „Islamismus-Expertin“ Sigrid Herrmann-Marschall. Die Biologin hatte es trotz fraglicher Expertise mit ihren Blog-Beiträgen über tatsächliche oder vermeintliche „Islamisten“ in den vergangenen Jahren von AfD-Veranstaltungen, über Springer-Medien bis in Verfassungsschutzberichte geschafft. Der UEM befand hingegen, dass Herrmann-Marschall auf Basis von Mutmaßungen und unbelegten Vorwürfen muslimische Existenzen zerstören würde.

Auch der CDU-Politiker Christoph de Vries machte in den vergangenen Monaten regelmäßig Stimmung gegen den Bericht und dessen Verfasser. Diese hatten ihm eine inhaltliche Nähe zur AfD bescheinigt: etwa, weil er „antimuslimischen Rassismus“ als konstruierten Begriff ablehne und gesetzestreue muslimische Organisationen in Verbindung mit islamischen Extremisten bringe. Die vom UEM-Bericht ausführlich problematisierte Gleichsetzung von Muslimen und Extremisten wandte die Zeitung „Die Welt“ gleich auf die Macher des Berichts selbst an. In mehreren Beiträgen brachte sie die (teils muslimischen) Studienmacher kurzerhand selbst in Verbindung mit Islamisten. Eine Vorlage, die unzählige Accounts in sozialen Medien in Anfeindungen, Beleidigungen und Shitstorms übertrugen. 

Faesers ungeliebtes Kuckuckskind

Verdächtig leise hingegen blieb es bei der Auftraggeberin des Berichts. Öffentliche Unterstützung der eigenen Expertenkommission durch Nancy Faeser und ihr Ministerium blieb weitgehend aus. Ohnehin drängt sich der Verdacht auf, dass auch Faeser selbst das aktuelle Gerichtsurteil nicht völlig ungelegen kommt. Von Beginn an hinterließ die Ministerin den Eindruck, dass sie mit dem noch von ihrem Amtsvorgänger Horst Seehofer in Auftrag gegebenen Bericht möglichst wenig in Verbindung gebracht werden möchte. Ihre Teilnahme an der Veranstaltung zur Vorstellung des Berichts am 29. Juni 2023 sagte Faeser kurzfristig ab: zur sicht- und hörbaren Verstimmung all jener, die jahrelange Arbeit in den Bericht gesteckt hatten.

Fast ein halbes Jahr lang lag der Bericht daraufhin unbeachtet in Faesers Schublade. Erst zur Islamkonferenz am 20. November 2023 stand dessen Handlungsempfehlungen endlich auf der Tagesordnung. Aber auch daraus wurde nichts. Unter dem Eindruck (oder dem Vorwand) des Krieges in Nahost strich Faeser den Bericht weitgehend wieder aus dem Programm. Statt wie geplant über Wege aus der Muslimfeindlichkeit zu diskutieren, machte Faesers Eröffnungsrede selbst den Eindruck, ein Fall für den UEM zu sein: etwa indem sie islamische Religionsgemeinschaften pauschal in Verbindung mit der palästinensischen Hamas brachten oder Muslime pauschal für Antisemitismus in Deutschland verantwortlich machte.

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„Muslime sind nicht gut genug!“
Eigentlich sollte es auf der Islamkonferenz um Muslimfeindlichkeit gehen. Kurz vorher wird die Tagesordnung mit dem Thema Antisemitismus erweitert. Statt dem bekannten Dialog mit muslimischen Vertretern, gab es diesmal einen Monolog. Ein Kommentar.

Als Faeser damals nach über 20 Minuten Muslimfeindlichkeit endlich doch noch kurz auf „Muslimfeindlichkeit“ und den von ihrem beauftragten Bericht zu sprechen kam, ließ sie es sich nehmen, noch einmal deutlich zu machen, wie wenig sie von all dem hält. „Ich teile ausdrücklich nicht jede Aussage, die der UEM in seinem Bericht trifft“, sagte Faeser gegen Ende ihrer Rede und reduzierte so die jahrelange Arbeit dutzender Wissenschaftler kurzerhand auf eine Frage persönlicher Meinung.

Handlungsempfehlungen wurden nicht umgesetzt

„Ministerin Faeser hat bisher das Gespräch über den Bericht und unsere Handlungsempfehlungen verweigert“, zitiert aktuell „Der Spiegel“ Medienwissenschaftler und UEM-Mitglied Kai Hafez. Tatsächlich scheint bis heute keine einzige der Handlungsempfehlungen des UEM-Berichts umgesetzt worden zu sein. Diese reichen von der Einrichtung eines Sachverständigenrats und Ernennung eines Bundesbeauftragten zum Thema Muslimfeindlichkeit, über die stärkeren Förderungen muslimischer Akteure und weiterer rassismuskritischer Studien hin zu Maßnahmen gegen Muslimfeindlichkeit in Sicherheitsbehörden. 

Der UEM-Bericht zeichnet das Bild eines Deutschlands, in dem Muslime in so ziemlich allen Lebensbereichen Diskriminierung erfahren: auf dem Wohnungsmarkt und dem Uni-Campus, vor Familiengerichten und Parlamenten, in Drehbüchern und Verfassungsschutzberichten, auf der Straße und Theaterbühnen, nicht zuletzt aber auch durch das Bundesinnenministerium und dem ihm unterstellte Behörden. 

So prangert der Bericht Vorurteile und diskriminierendes Verhalten innerhalb der Polizei an. Über den Verfassungsschutz – dessen Jahresberichte übrigens auch mit BMI-Logo auf dem Cover erscheinen – schreibt der UEM: Dieser würde eine „regelrechte Misstrauens- und Verdachtskultur gegenüber Muslim*innen (insbesondere jenen in exponierten Positionen) etablieren.“ Mag sein, dass gerade der Umstand, dass der UEM-Bericht mit seiner Kritik auch nicht vor der eigenen Auftraggeberin Halt gemacht hat, zu seiner „Entsorgung“ beigetragen hat. 

Zumindest in seiner Online-Fassung ist der Bericht „Muslimfeindlichkeit – Eine deutsche Bilanz 2023“ vielleicht aber noch nicht völlig verloren. Man wolle den Bericht wieder zur Veröffentlichung freigeben, heißt es beim Bundesinnenministerium. Nicht auf der eigenen Website, ohne BMI-Logo auf dem Cover, dafür aber um kritische Stellen „bereinigt“. Eine gute Sache hat die Geschichte damit dann vielleicht doch noch: Es wird für jeden sofort ersichtlich, auf wessen Seite das BMI (nicht) steht. 

Leserkommentare

Karl Innewind sagt:
So ist das mit Minderheiten. Deutschland und vor allem die Deutschen Politiker werden immer mehr zu Angsthasen, weil Sie sich von Meinungen anderer 'Herrscher' beeinflussen lassen. Nun so was. Echt Schande! Aber nun gutö es ıst ğberhaupt eın Wunder das diese Studie in dieser Form überhaupt gedruckt wurde. Nun werden diejenigen, die das 'Original' haben es als "Rarität" in Ihren Bibliotheken führen. Für diese Version wird es bestimmt eine Schwarzmarkt geben. So was gibt es bestimmt nicht noch mal!
20.03.24
11:51
Evergreen sagt:
Relativ ausgewogen war der Artikel von Prof. Dr. Sabine Schiffer am 17.3.2024 und der Appell: „ Medien müssen Kontexte aufdecken und sich von PR-Kampagnen unterscheiden „. Islamiq hält sich zu oft daran nicht, Fabian Goldmann wieder nicht. Wer googelt „ IslamiQ Evergreen Goldmann „, findet dort meinen grundsätzlichen Evergreen-Kommentar (als 6.), u.a. inwiefern Fabian Goldmann vieles verdreht, vieles ausblendet, hetzt. In der Öffentlichkeit wird immer wieder Kirchenkritik als Kirchen- feindschaft, Israelkritik als Judenfeindschaft und Islamkritik als Islamfeindschaft denunziert. Die Tendenz ist klar: Kritische Fragen sollen unterdrückt werden. Doch Muslime sind auch in Deutschland nicht nur Opfer, sondern auch Täter, in entsprechenden Schulen und Stadtvierteln tagtäglich. Der gebetsmühlenhaft vorgetragene Vorwurf des Generalverdachts will doch oft davon ablenken, dass man in Wirklichkeit für die Gegen- wart eine Generalimmunität und für die Vergangenheit eine General- amnesie durchsetzen will. Obwohl ich das Anliegen von Prof. Dr. Sabine Schiffer teile, hatte ich am 17. März 17:33 folgenden Leserkommentar geschrieben: > Evergreen sagt: Sabine Schiffe kandidierte 2021 für den Bundestag für „ Die Partei „. Diese war bekannt für ihre großformatigen Plakate mit dem Aufruf „Die 100 reichsten Deutschen umnieten !“ Hate speech pur ! Solche Aufrufe wurden und werden zu oft wörtlich genommen, also niederzuschießen ! ! Sabine Schiffer eine glaubwürdige Ratgeberin? 17.03.24 – 17:33 < Schon drei Tage lang wurde mein Leserkommentar unterdrückt.
20.03.24
23:50
Dilaver_Ç. sagt:
Zum Glück konnte ich mir ein Exemplar besorgen, bevor es der rassistischen Mentalakrobatik geopfert wurde.
21.03.24
15:01
Minimalist sagt:
Immerhin tauchen in dieser Goldmann-Kritik doch tatsächlich auch die Wörter "islamische Extremisten" kurz auf, denn solche gibt es wirklich in der Realität unserer Gesellschaft. Die Ansicht, dass "antimuslimischer Rassismus" ein konstruierter Begriff ist, hat die AfD keinesfalls für sich alleine gepachtet. Wo bitte wird ausserdem ständig von einem "antichristlichen Rassismus" medial berichtet und als ein solcher immer wieder in den Fokus gestellt? Der Journalist Goldmann sollte sich speziell auch mal mit den neuesten Zahlen aus der Kriminalstatistik näher befassen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sieht den Hauptgrund für den Anstieg an Straftaten in der Zuwanderung, wie 'Bild' am Montag vermeldete. Von den im Jahr 2023 registrierten 266.390 Tatverdächtigen in Bayern waren lt. Innenministerium 39,6 Prozent Nichtdeutsche. NRW-Innenminister Herbert Reul fordert ganz aktuell: "Wir müssen über Ausländerkriminalität reden!" Insgesamt wurden 2023 in NRW 484.642 Tatverdächtige ermittelt. 169.215 davon waren nichtdeutsche Tatverdächtige. Das ist ein Anteil von 34,9 Prozent. Besonders bei syrischen Tatverdächtigen stieg die Zahl im letzten Jahr um 21,3 Prozent. Die meisten nichtdeutschen Tatverdächtigen stammen allerdings aus der Türkei. Besonders alarmierend ist, dass 40,6 Prozent der nichtdeutschen Gewalttäter Kinder und Jugendliche sind, was Herbert Reul sehr besorgt. Und natürlich nicht nur ihn. Auch die deutsche Bundesregierung ist da gefordert und herausgefordert.
21.03.24
15:22
grege sagt:
Das Handeln von Frau Faeser im Zusammenhang mit dieser Studie gleicht tatsächlichen einem Armutszeugnis. Sie gibt eine Studie frei, deren Inhalte sie anschließend widerurft. Da wäre die umgekehrte Reihenfolge angebracht gewesen. Bei der Durchsicht der Studie hätte Frau Faeser auffallen müssen, dass in der Studie Islamfreindlichkeit mit der Islamkritik bzw. Thematisierung von Missständen unter Muslimen gleichgesetzt wird. Ebenso wird die Glaubwürdigkeit der Studie erschüttert, dass in diese Daten von extremistischen Islamorganisationen eingegangen sind. Besonders eklatant sticht der Widerspruch hervor, dass der UEM sich über angeblichen Generalverdacht gegenüber Muslimen beschwert, aber selber nichtmuslimische Bürger dieses Landes mit dem Vorwurf der Muslimfeindlichkeit genau unter Generalverdacht stellt.
21.03.24
22:16
Minimalist sagt:
Frau Faeser musste begründeten gerichtlichen Anordnungen schnell nachkommen und diese Studie entsprechend aus dem Verkehr ziehen. Ist dieses juristische Faktum in den Köpfen so mancher eifriger Islamfürsprecher noch immer nicht angekommen? Dann wird es aber wirklich Zeit zu verfeinerter Realitätswahrnehmung und Horizonterweiterung. In Deutschland herrscht keinesfalls ein selbstherrliches Schariarecht nach Gutdünken einiger weniger Koranbuch-Verfechter mit Deutungshoheit von eigenen Gnaden.
22.03.24
1:47
Hans sagt:
Immer wieder die selbe Leier. Immer nur die Opferrolle. Man muss sich nur die neue Kriminalstatistik ansehen ;) Ich würde gerne mal einen Bericht über die Muslime und die Feindlichkeit gegen der Christen und anders denkenen Menschen in Deutschland sehen.
29.03.24
19:52
Justitia sagt:
@Minimalist: Leider liegen Sie wie häufig daneben. Man kann seinen Frust gegenüber dem Islam sicherlich auch einfach offen mitteilen, statt Fakten zu verdrehen. Juristisch musste lediglich einige Stellen geschwärzt werden, bedeutet bei 400 Seiten vieleicht nicht mal 1 % . Obwohl inhaltlich genug Punkte genannt werden und somit es eigentlich genug zu verbessern gibt, für die Innenministerin, macht Sie kein Hehl daraus, dass Sie nichts von dem Bericht hält. Warum ? Weil es ihr ideologisch nicht passt. Weil Sie mit dem Einsatz für Muslime keine Wählerstimmen gewinnt. Weil der strukturelle Rassismus sehr stark verbreitet ist. Mich würde es sehr interessieren, ob Herr/Frau Minimalist überhaupt einen freundlichen Austausch mit einem wirklich praktizierenden Muslim pflegt? Es geht nicht darum ob man etwas gut findet, sondern darum um Toleranz. Und die ist man bei Muslimen leider nicht bereit zu zeigen. Es fehlt auch an Interesse, wirklich wertungsfrei die Handlungen eines Muslim verstehen zu wollen. Stattdessen denkt man, dass man mit Forderungen und Ignoranz einen Fortschritt erzielt. Wir reden von einer Zahl von 4- 5 Miliionen Muslimen. Der Kurs, den man bisher gefahren hat, hat nichts gebracht. Der soziale Frieden ist durch den Anstieg von Rechtextremismus stark gefährdet, dazu führen solche Haltungen. Möchte man wirklcih nicht aus den eigenen Fehlern lernen? Rechtsextremismus speist sich von fehlender Toleranzbereitschaft gegenüber Minderheiten Meinungen.
31.03.24
18:44
grege sagt:
Frau Faeser gilt als eine sehr linksorientierte Ministerin, die das Staatsbürgerschaftsrecht liberalisiert hat und sich für Toleranz und Gleichberechtigung ggü. bzw. von Minderheiten einsetzt. In dem Zusammenhang wird ihr sogar von konsevativer Seite vorgeworfen, das Thema des Islamextremismus zu vernachlässigen. Obwohl an der Studie zum Muslimfeindlichkeit islamistische Organisationen mitgewirkt haben und in dieser Studie durch die Vermischung von Islamfeindlichkeit und völlig legaler Islamkritik das Kinde mit dem Bade ausgeschüttet wird, hat Frau Faeser folgerichtig als Ausdruck ihrer Naivität diese Studie zunächst freigegeben. Erst auf juristischen Druck musste Frau Faser die Studie zurückziehen. Daher entbehren die Schlussfolgerungen meines Vorredners sämtlicher Sachgrundlagen. Fehlende Toleranz ggü. Muslimen? Naja auch hier werden keine konkreten Einzelheiten genannt. In dem Zusammenhang sollte man zunächst hervorheben, dass jeder der 4 bis 5 Milllionen Muslime freiwillig sich in diesem Land meistens als Gastarbeiter, Asylbewerber oder Kriegsflüchtling niedergelassen hat, obwohl auslösende Konflikte wie die Balkankriege oder Libanonenkrieg bereits beigelegt sind. Aber dennoch ist ein erheblicher Anteil betroffener Muslime hier geblieben, was immer wieder verdeutlicht: So schlecht sind die Lebensverhältnis für Muslime weiß Gott nicht. Die Zustimmung für Erdowahn bei Türkeiwahlen, die Sympathien für die Grauen Wölfe, Homophobie und Antisemtismus unter Muslimen zeigen, dass sich das Thema Rechtsradikalismus nicht nur auf blondhaarige und blauäugige Biodeutsche hierzulande beschränkt.
11.05.24
18:01