
Die Debatte um den Islam in Deutschland wird oft reflexhaft geführt. Welche abstrusen Züge das annehmen kann, zeigt ein Beispiel aus Berlin. Dort hat ein orientalischer Kinderspielplatz den Hass auf sich gezogen.
Die Berliner Grünen wollen im Rahmen ihres Integrationskonzeptes das Neutralitätsgesetz überdenken und das Kopftuchverbot für Lehrerinnen aufheben.

Die Noten des Horst-Wessel-Liedes als Tattoo, Fotos mit Hitlergruß, Nazi-Devotionalen in der Wohnung – kann ein Polizeibeamter sich das erlauben? Das Bundesverwaltungsgericht hat eine klare Meinung.

Eine Bedrohung für das Abendland? Ein orientalischer Märchenspielplatz in Berlin-Neukölln sorgte im Internet für islamfeindliche Reaktionen. Die Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey findet die Diskussion absurd.

Das Kopftuch beschäftigte erneut das Arbeitsgericht Berlin. Diesmal klagt eine muslimische Lehrerin, die eine Entschädigung wegen Diskriminierung vom Land Berlin einfordert.

Tausende demonstrierten am Sonntag in Berlin unter dem Motto „Gegen Hass und Rassismus in Bundestag“ gegen den Einzug der AfD ins Parlament.

Zurück auf Start: Der Terrorfall Anis Amri wird von einem neuen Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag durchleuchtet. Brisant: Ein V-Mann der NRW-Behörden soll im Umfeld von Anis Amri selbst zu Anschlägen angestachelt haben.

Am Sonntag findet im Regierungsviertel in Berlin eine Demonstration gegen den Einzug der AfD in den Bundestag statt. Unter anderem ruft die Linkspartei zur Teilnahme auf.

In zwei Monaten jährt sich der Terroranschlag in Berlin mit zwölf Toten zum ersten Mal. Dass der Kriminalpolizei vor und nach dem Anschlag Fehler unterliefen, ist bekannt. Nun soll ein Untersuchungsbericht genauere Erkenntnisse liefern.

Es wird eng. Berliner Behörden rechnen für die kommenden Jahre mit einem steigenden Bedarf an Grabstätten für Muslime. Der wohl am stärksten muslimisch-geprägte Bezirk Neukölln schafft dafür jetzt Platz.