
Nach dem tödlichen Anschlag in Berlin hat der Koordinationsrat der Muslime (KRM) die Tat scharf verurteilt. Zudem warnt er davor, Hass und Spaltung Raum zu geben.

Eine Person wurde getötet, zahlreiche weitere verletzt. Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin zeigen Muslime und Kirchen ihre Anteilnahme, gedenken der Betroffenen und warnen vor Hass und Spaltung.

Fotos einer neuen Mitarbeiterin der Berliner Feuerwehr mit Kopftuch in Dienstuniform haben eine neue Debatte über das Berliner Neutralitätsgesetz ausgelöst. Die Feuerwehr prüft derzeit die Rechtslage.

Muslimische Schülerinnen und Schüler erleben an Berliner Schulen laut einer Auswertung von Diskriminierungsfällen regelmäßig Benachteiligungen. In den meisten gemeldeten Fällen sollen Lehrkräfte beteiligt gewesen sein.

Auf einem Supermarktparkplatz in Kreuzberg soll eine Frau mit Kopftuch rassistisch beleidigt und bedroht worden sein. Die Polizei nimmt eine Tatverdächtige fest.

2025 wurden in Berlin 975 antimuslimische Vorfälle dokumentiert – ein Anstieg von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Propaganda-Aufkleber und Symbole an Hauswänden, Beleidigungen und Pöbeleien – eine Sammelstelle registriert auch Vorfälle, die unter der Schwelle der Kriminalität liegen.

Rund 100 Menschen sind in der Moschee, als das Spray versprüht wird. Zeugen halten die Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Beleidigungen und Bedrohungen mit rassistischer Motivation erleben Menschen in Berlin auch in der Öffentlichkeit. Sogar Kinder und Jugendliche sind betroffen, berichtet eine Initiative.