
Ein 54-Jähriger ist in Brüssel ums Leben gekommen, nachdem er sich schützend vor eine Frau gestellt haben soll, die in einer Straßenbahn islamfeindlich und rassistisch beleidigt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Im Westjordanland ist es zu einer Serie mutmaßlicher Angriffe radikaler Siedler gekommen. Dabei wurden zwei Moscheen angezündet und beschmiert.

Die rechtsextreme australische Politikerin Pauline Hanson betreibt scharfe Islamkritik und wünscht sich ein „monokulturelles“ Land. Mit einer Beleidigung ist sie offenbar zu weit gegangen.

Ein Freibad in der Südtiroler Gemeinde Salurn führt ab Ende Juli eine wöchentliche Badezeit für muslimische Frauen ein. Das Angebot soll die gesellschaftliche Teilhabe fördern und stößt neben Kritik aus der Politik auch auf Unterstützung.

Norwegen erinnert heute an die 77 Opfer des Terroranschlags von Oslo und Utøya. 15 Jahre später gilt der Rechtsterrorist Breivik Sicherheitsbehörden zufolge noch immer als Vorbild für Teile der rechtsextremen Szene.

In Bologna stirbt ein Mann, während ihn zwei Polizeibeamte am Boden halten. Der Fall sorgt in Italien für viele Schlagzeilen. Jetzt soll geklärt werden, was genau geschah.

Die dänische Regierung will das bestehende Verbot von Gesichtsverschleierungen auf Schulen und Universitäten ausweiten. Wie viele Musliminnen davon betroffen wären, ist unklar. Kritiker sprechen von Symbolpolitik.

Ein Muslim ist in einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Utah bei einem islamfeindlichen Messerangriff schwer verletzt worden. Der Verdächtige gab laut Polizei an, sein Opfer wegen dessen Religion ausgewählt zu haben.

Laut einer Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung wurde die Kritik am UN-Hilfswerk UNRWA über Jahre strategisch aufgebaut und verbreitet. Ziel sei es gewesen, politischen Einfluss auf die deutsche Nahostpolitik zu nehmen.