
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) fordert, dass Hassverbrechen gegen religiöse Minderheiten besser dokumentiert werden sollen.

Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) setzt – wie die katholische und evangelische Kirche – während des „Corona-Lockdowns“ ihre Gottesdienste aus.

Innerhalb einer Woche nach dem Terroranschlag in Wien wurden 60 antimuslimische Fälle gemeldet. Die meisten Opfer sind Frauen mit Kopftuch.

Die österreichische Regierung hat umfangreiche Pläne zum Kampf gegen den Terrorismus vorgestellt. Die IGGÖ verkündet Anlass zur Sorge.

Politischer Islam als eigene Straftat, ein Imam-Verzeichnis und schnellere Moscheeschließungen. Österreich will nach dem Anschlag härter durchgreifen.

Während Bundesinnenminister Horst Seehofer auf eine Imamausbildung in Deutschland setzt, fordert EU-Ratspräsident Charles Michel ein europäisches Institut für die Ausbildung von Imamen.

In Nordwestchina sind Hunderttausende Uiguren in Umerziehungslager gesteckt worden. Das Vorgehen stößt auf massive Kritik auch aus Deutschland. Jetzt werden neue Gefängnisse gebaut, lange Haftstrafen verhängt. Greifen die Behörden zu einer neuen Taktik der Repression?

In Wien fuhr ein Auto mit Polizeibegleitung durch die Straßen und spielte Schüsse und Muezzin-Rufe aus einem Lautsprecher ab. Der Vorfall sorgt für Aufregung.