
Corona führte zu leereren U-Bahnen, ließ das Nachtleben veröden und die Stadt ruhiger werden. Die Kriminalität ging teilweise stark zurück. Übergriffe gegen Minderheiten gab es hingegen trotzdem fast so viele wie zuvor.

Frankfurt, Köln und jetzt Hanau. Die Schändung der Denkmäler für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau nimmt kein Ende.

In der öffentlichen Debatte gilt der Islam oft als „Integrationshindernis“. Dem widerspricht Religionswissenschaftler Manfred Pirner. Sein Studienergebnis beweist das Gegenteil.

Die schwarz-gelbe Regierung in Nordrhein-Westfalen plant eine eigene Imamausbildung. Islamische Religionsgemeinschaften kritisieren das Vorhaben.

Nach Diffamierungsversuchen wird der Mitgliedsantrag des DITIB-Landesjugendverbands beim Landesjugendring abgelehnt. Die Young Schura zieht ihren Antrag aus Protest auch zurück.

In einem Artikel der „Bild“ beklagt RKI-Chef Lothar Wieler, dass 90 Prozent der Covid-Intensivpatienten einen Migrationshintergrund haben. Für das RKI wurden diese Aussagen aus dem Kontext gerissen.

Seit mehr als zwei Jahren erhält die Anwältin Seda Başay-Yıldız rechtsextreme Drohschreiben. Private Daten wurden von einem Polizeirechner abgerufen. Empfohlene Sicherheitsmaßnahmen muss sie jedoch selbst zahlen.

Ein ehemaliger Vorsitzender der DITIB Göttingen wird des Antisemitismus bezichtigt. Der DITIB-Bundesverband will den Vorfall aufarbeiten, kritisiert aber auch den Umgang mit dem Fall.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. IslamiQ liefert jede Woche einen Überblick.