
In Genf sollen gewählte Abgeordnete künftig keine sichtbaren religiösen Symbole mehr tragen dürfen. Das Verbot betrifft unter anderem das Kopftuch. Juristisch ist die Frage jedoch noch nicht entschieden.

Ab dem neuen Schuljahr tritt in Österreich ein Kopftuchverbot für Schülerinnen in Kraft. Mehrere Eltern haben Beschwerden beim Verfassungsgerichtshof eingereicht. Dieser muss nun die Zulässigkeit der Anträge prüfen.

Mit 1.684 dokumentierten Vorfällen erreicht antimuslimischer Rassismus in Österreich 2025 einen neuen Höchststand – die Dokustelle spricht von einer „besonders besorgniserregenden Entwicklung“.

Der St. Galler Kantonsrat hat am Mittwoch den Weg für ein kantonsweites Verbot religiöser Symbole an öffentlichen Schulen beschlossen. Davon wäre auch das Tragen eines Kopftuchs betroffen.

Traurige Gewissheit: Die seit Anfang Mai vermisste muslimische Medizinstudentin Abrar bin Ramadan aus Chemnitz wurde tot in den Schweizer Alpen gefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Die South Wales Police erfasst künftig auch mutmaßliche Islamfeindlichkeit – selbst ohne Straftat, was eine Debatte über Meinungsfreiheit auslöst.

Zum Kurbanfest haben islamische Hilfsorganisationen erneut weltweit Kurbankampagnen durchgeführt. Millionen Bedürftige in 100 Ländern erhielten Fleischspenden.

Schweizer Freibad sorgt erneut für Kritik: Ausländische Gäste zahlen künftig doppelt so viel Eintritt – die Gemeinde spricht von „Ruhe“, Kritiker von Ausgrenzung.

Die UN setzt israelische Behörden wegen Vorwürfen sexualisierter Gewalt gegen palästinensische Gefangene auf ihre schwarze Liste. Israel weist die Anschuldigungen zurück.

Beleidigungen, Hetze und Desinformation nehmen in Europa zu. Der Europarat warnt vor den Folgen für Betroffene und die Demokratie – und fordert mehr Gegenwehr von Politik und Plattformen.