
In der Schweiz will der Lehrerverband neue Regeln zum Kopftuch an Schulen festlegen: Schülerinnen dürfen es tragen, Lehrerinnen sollen darauf verzichten. Die Debatte über Neutralität und Religionsfreiheit spitzt sich weiter zu.

Mehrere hundert Muslime beteten bereits am Morgen auf dem Tempelberg. Nach Wochen der Schließung sind Jerusalems zentrale religiöse Orte wieder geöffnet.

Nach antimuslimischen Gesängen beim Länderspiel zwischen Spanien und Ägypten in Barcelona leitet die FIFA ein Verfahren gegen den spanischen Verband ein. Es drohen eine Geldstrafe und Stadionsperren.

Die Anzeige nach dem Weltrechtsprinzip wurde nur zwei Tage nach General Min Aung Hlaings Wahl zum Präsidenten von Myanmar gestellt. Bereits im Februar klagte Osttimor gegen die Regierung des südostasiatischen Landes.

Ein neues israelisches Gesetz – das de facto nur Palästinenser betrifft – stößt international auf Kritik. Auch muslimische Länder zeigen sich empört.

Nach der Beschädigung einer Kirche in Wien setzen Moscheen ein Zeichen der Solidarität: Sie sammeln Spenden, helfen bei der Reinigung und betonen den interreligiösen Zusammenhalt.

Antimuslimische Parolen im Spiel, Pfiffe bei der Hymne: Beim Fußball-Testspiel zwischen Spanien und Ägypten löst das Verhalten einiger Fans scharfe Kritik aus. Spaniens Trainer wählt deutliche Worte.

Israels Todesstrafen-Gesetz stößt auf massive Kritik: Beobachter sprechen von Apartheid und warnen vor einer gefährlichen Eskalation gegen Palästinenser.

Eine Untersuchung in Österreich sieht Hinweise auf strukturelle Benachteiligung von Muslimen durch Behörden und Justiz. Die Autoren verweisen auf Erfahrungsberichte und fordern Reformen.