
Amnesty wirft Deutschland Mitschuld am Genozid in Gaza vor. Zugleich warnt der Bericht vor wachsendem Rassismus, antimuslimischer Hetze und rechtsextremer Gewalt in Deutschland.

Wie nachhaltig die Waffenruhe in Gaza ist, lässt sich noch schwer sagen. UN Women mahnt aber, dass weitere Gefahr drohe, vor allem für Frauen und Mädchen. Ein neuer Bericht zum Genozid zeigt erschreckende Zahlen.

Mehr als 6.500 Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar wagten 2025 die gefährliche Überfahrt im Indischen Ozean. Jeder Siebte wurde als vermisst oder tot gemeldet.

Wer ohne Genehmigung zum Hadsch reist, muss künftig mit hohen Geldstrafen rechnen. Auch Helfer illegaler Pilgerfahrten werden hart sanktioniert. Die saudische Regierung reagiert damit auf den wachsenden Andrang zum Hadsch.

Der Menschenrechtskommissar des Europarats übt scharfe Kritik an Deutschland: Michael O’Flaherty sieht Defizite im Umgang mit antimuslimischem Hass und warnt vor problematischen Antisemitismus-Debatten.

In der Schweiz will der Lehrerverband neue Regeln zum Kopftuch an Schulen festlegen: Schülerinnen dürfen es tragen, Lehrerinnen sollen darauf verzichten. Die Debatte über Neutralität und Religionsfreiheit spitzt sich weiter zu.

Mehrere hundert Muslime beteten bereits am Morgen auf dem Tempelberg. Nach Wochen der Schließung sind Jerusalems zentrale religiöse Orte wieder geöffnet.

Nach antimuslimischen Gesängen beim Länderspiel zwischen Spanien und Ägypten in Barcelona leitet die FIFA ein Verfahren gegen den spanischen Verband ein. Es drohen eine Geldstrafe und Stadionsperren.

Die Anzeige nach dem Weltrechtsprinzip wurde nur zwei Tage nach General Min Aung Hlaings Wahl zum Präsidenten von Myanmar gestellt. Bereits im Februar klagte Osttimor gegen die Regierung des südostasiatischen Landes.

Ein neues israelisches Gesetz – das de facto nur Palästinenser betrifft – stößt international auf Kritik. Auch muslimische Länder zeigen sich empört.