Die Freitagspredigten setzen Akzente. Opfern als Gottesdienst ist Schwerpunkt bei der DITIB; Tugenden in den Tagen vor und während Opferfestes sind Thema bei der VIKZ. Respekt gegenüber Älteren fordert die IGMG.
In den Markt für Zertifizierungen für Halal-Produkte in Deutschland drängt mit Unterstützung der DITIB jetzt auch das staatliche Türkische Standards Institut. Es wirkt wie ein Rückschlag für einen einheitlichen Halal-Standard für Lebensmittel in Deutschland.
Kurse zur Selbstverteidigung werden bei Musliminnen immer begehrter. Die Frauen wollen keine Opfer mehr sein und sich gegebenenfalls vor Angriffen schützen.
Einmal im Leben muss jeder Muslim, der dazu finanziell und körperlich in der Lage ist, den Hadsch verrichten. Der Hadsch stellt dabei – vor allem aus der spirituellen Sicht – den Höhepunkt im Leben des Muslims dar.
Opfern ist im Islam ein Gottesdienst, der die Hilfe, Solidarität und Geschwisterlichkeit unter den Muslimen stärkt. Dabei kennt die Hilfe für Bedürftige auf der Welt, dank der Opfertierkampagnen, keine Grenzen.
Die Universität Osnabrück hat ein Weiterbildungsangebot für Imame und Seelsorger/innen eingestellt, weil die Anschlussfinanzierung nicht geklärt wurde. Dabei sind solche Projekte besonders wichtig und stehen auch im Fokus der Integrationsarbeit.
Zahlreiche Interessierte nutzten den Tag der offenen Moschee zur Begegnung mit Muslimen. Muslime riefen zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit der Umwelt auf, und der neue KRM-Sprecher fordert ein stärkeres Engagement gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit.
Unterschiedliche Schwerpunkte sind heute in den Freitagspredigten zu finden. Der VIKZ macht auf den Beginn des Monats Dhu-al-Hijja aufmerksam, die IGMG auf einen wachsenden Bedarf von jungen Menschen für die Bildungsarbeit und die DITIB betont die Wichtigkeit von Moscheen.
Die Auftaktveranstaltung zum Tag der offenen Moschee findet heute in Köln statt. NRW-Integrationsminister Guntram Schneider ruft im Vorfeld Muslime dazu auf, sich einbürgern zu lassen.