
Der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, hat Muslime dazu aufgerufen bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahlen zur Wahlurne zu gehen.

Emmanuel Macron gewinnt gegen Le Pen und wird der jüngste Präsident der Geschichte Frankreichs. Politiker und Religionsvertreter aus Europa gratulieren ihm zum Sieg.

Am Sonntag, 7. Mai, wählt Frankreich in einer Stichwahl den Nachfolger von François Hollande. In einer veröffentlichten Erklärungen rufen alle Religionsvertreter, bis auf die katholische Kirche, ihre Mitbürger zu Wahl Macrons auf.

Es ist ein Schock für Europa: Die Rechtspopulistin Le Pen zieht in die Stichwahl um das französische Präsidentenamt ein. Dort trifft sie auf den Polit-Jungstar Macron. Die Wahl gilt als Weichenstellung für den ganzen Kontinent.

In wenigen Tagen finden in Frankreich Wahlen statt. Die islamfeindliche Partei Front National schneidet bei den Wahlprognosen gut ab.

Gut einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich geht der Wahlkampf so richtig los. Bei der ersten TV-Debatte geht es unter anderem um den Islam und religiöse Symbole im öffentlichen Raum.

Am Mittwoch wählen die Niederländer ein neues Parlament. Bischöfe und islamische Vertreter haben ihre Mitglieder zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. Auf dem Spiel steht aus ihrer Sicht die Religionsfreiheit.

Laut einer Studie entspricht nahezu die Hälfte der Wahlprogramme der niederländischen Parteien nicht den Prinzipien eines Rechtsstaats. Besonders die Rechte und Freiheiten von Muslimen und ethnischen Minderheiten sind von Einschränkungen bedroht.

Der Rechtsaußen Geert Wilders mischt die niederländische Politik auf. Dabei tritt er persönlich im Wahlkampf bisher kaum öffentlich auf. Der Mann mit der blonden Haartolle setzt auf andere Methoden.