
Das Weltfriedenstreffen der Religionen ging gestern zu Ende. In einem gemeinsamen Appell riefen Vertreter von mehr als 40 Religionen zu Frieden und Gerechtigkeit auf.

Zur Eröffnung des Weltfriedenstreffen in Münster hat Bundeskanzlerin Angela Merkel an Religions- und Kirchenvertretern appelliert. Sie skizzierte außerdem erneut ihre Afrika-Politik.

In vieler Hinsicht kann man den extremistischen Terror nicht mit historischen Attentaten vergleichen. Manche Parallelen gibt es aber doch – und manches lässt sich aus der Geschichte lernen.

Sankt Peter, Moschee und Synagoge – erstmals soll ein internationales Lauf-Event die Stätten der großen Religionen in der Weltstadt Rom verbinden.

Die ehemalige Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger meint, auch ein religiös neutraler Staat dürfe Religionen nicht verdrängen.

Kardinal Marx warnt davor aufgrund der Zunahme von Terroranschlägen gegen Muslime zu hetzen. Der Islam dürfe nicht mit Terrorismus gleichgesetzt werden.

Die Universität Potsdam eröffnet ein „Forum Religionen im Kontext“ (FRK). Ziel sei es den gesellschaftlichen Dialog über Religionen zu fördern.

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat 100 Vertreter der Religionsgemeinschaften aus aller Welt zu einer Konferenz geladen. Ziel des Treffens sei es die Friedenspotenziale der Religionen hervorzuheben.

Ein neues Gremium soll die Vielfalt des Glaubens im Südwesten abbilden. Ziele der Initiative sind Verständnis, Vernetzung und Diskussion. Theologische Fragen stehen nicht auf der Agenda.