
Bundesbeauftragter fordert mehr Rücksicht für religiöse Feiertage. Ausweichtermine für staatliche Prüfungen an religiösen Feiertagen werden gefordert.

Muslime, Juden und Christen haben das erste Mal gemeinsam ein Dokument gegen Euthanasie unterzeichnet. Initiator war der Rabbiner Avraham Steinberg.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit fordert ein UN-Gericht, das Gewalt gegen Gläubige verfolgt. Religionen weltweit müssten beschützt werden.

Christen, Juden, Muslime, Hindus und Buddhisten lesend entdecken. Kinderbücher über die Weltreligionen vermitteln nicht nur die Bedeutung der religiösen Normen – sie weiten auch den religiösen Horizont.

Der Rechtswissenschaftler Hinnerk Wißmann fordert die rechtliche Gleichberechtigung der Religionen. Der Islam müsse mit den christlichen Kirchen gleichgestellt werden.

In der vergangenen Woche haben sich muslimische und jüdische Vertreter aus 18 europäischen Staaten in Amsterdam zur ersten Plenarsitzung des Muslim-Jewish Leadership Council (MJLC) getroffen.

Die Idee war visionär. Aber die Zeit schien an jenem 11. September noch nicht gekommen, als sich vor 125 Jahren erstmals 4.000 Vertreter unterschiedlichster Religionen zum Gedankenaustausch trafen.

Die Deutschen werden ungläubiger – und reiben sich zugleich immer mehr am Islam. In einem KNA-Interview interpretiert der Religionssoziologe Gert Pickel beide Trends. Den Kirchen empfiehlt er kritische Distanz zu politischen Verteidigern eines christlichen Abendlandes.

Religionen hätten ein großes Friedenspotenzial, meint der Jerusalemer Benediktiner Schnabel. Er warnt aber auch vor dem Gewaltproblem, das sich in Jerusalem manifestiere.