Für die französischen Kriegsgefangenen im Halbmond-Lager wurde in Wünsdorf die erste Moschee Deutschlands gebaut. Eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg dokumentiert ihr Leben und die Propaganda.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, fordert von der Bundesregierung eine stärkere Unterstützung im Kampf gegen Extremismus. Konkret schlägt der ZMD-Vorsitzende Schulungen für Imame vor.
Der Politiloge und Historiker Yasin Baş erklärt, warum aus seiner Sicht Muslime die Hauptleidtragenden der Terroranschläge vom 11. September 2001 sind. Wurden Muslime zum neuen globalen Feindbild nach dem Ende des „Kalten Krieges“? Ein Debattenbeitrag.
Vorurteile gegenüber Minderheiten halten sich in Deutschland hartnäckig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Zwischenbericht der Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“. 17,5 Prozent der Befragten fühlen sich durch die Präsenz von Muslimen in Deutschland, wie „ein Fremder im eigenen Land.“
Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ solle nicht mehr als „radikal-islamisch“ bezeichnet werden. Dies forderte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi nach einer Sitzung der Parteispitze. Die Terrororganisation als „islamisch“ zu bezeichnen verletze Muslime.
An der dritten „Langen Nacht der Religionen“ in Berlin nahmen erneut etwa 10.000 Menschen teil. Die Veranstalter setzten ein Zeichen für Dialog und Frieden. Die Idee erfolgreiche Idee soll fortgesetzt und auch in andere Städte exportiert werden.
Im Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza gehen wir dem Thema „Islamische Philosophie“ nach und sprechen über Theologie, Gottesbild, Erkenntnis und Sinn des Lebens.
Muslime haben die Aktion „Scharia-Polizei“ von bekannten Salafisten aus Wuppertal als Provokatoin scharf kritisiert. Gleichzeitig rief man dazu auf, den Salafisten nicht unnötig Aufmerksamkeit zu schenken.
Ist Verschweigen der richtige Umgang mit einem möglicherweise politisch-motivierten Anschlag? So jedenfalls scheinen es Ermittler zu sehen. Immer wieder wird Muslimen geraten, die Opfer einer islamfeindlichen Straftat wurden, zu schweigen. Doch die Strategie scheint nicht aufzugehen.