
Schriftsteller aus Indonesien: Das klingt nach Exotik. Bücher aus dem viertgrößten Land der Welt sind hierzulande eher Mangelware. Nach der Frankfurter Buchmesse könnte sich das ändern. Das größte islamische Land ist vor allem auch für seine religiöse Literatur bekannt.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern macht sich gegen die Trennung von Flüchtlingen in den Heimen stark. Zuvor entfachte sich eine Debatte über die getrennte Unterbringung von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit.

Vor kurzem fand der Tag der offenen Moschee statt. Rund Hunderttausende Besucher deutschlandweit sollen die Moscheen besucht und erkundet haben. Esra Lale begleitete die Besucher in der Fatih-Moschee in Köln Nippes und bekam sowohl positives als auch negatives Feedback zu hören.

Das umstrittene Muslimische Forum Deutschland hat seine 17 Berliner Thesen vorgestellt. Darin geht es um Themen wie das Islamverständnis des Forums, das Verhältnis von Religion und Politik, aber auch aktuelle Diskussionen wie Salafismus und Flüchtlinge. Ali Mete hat sich die Thesen näher angeschaut.

IslamiQ startet einen Fotowettbewerb im Anschluss an die aktuelle Pilgerfahrt (Hadsch). Gewinnen kann man eine qualitative Digitalkamera. Was muss dafür getan werden? Hier steht das Wichtigste. (Achtung: Wir haben den Teilnahme-Zeitraum verlängert!)

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sieht durch die Flüchtlingssituation keine veränderte religiöse Landschaft in Deutschland. Von einer „drohenden Islamisierung“ sei demnach nicht die Rede.

Er nennt Asylbewerber „Invasoren“ und hetzt gegen Fremde und den Islam. Ausländerfeindliche Facebook-Posts von Lutz Bachmann führten im Januar zur Spaltung der Pegida-Spitze und haben nun auch strafrechtliche Konsequenzen.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) sprach sich dafür aus, Christen in Flüchtlingsheimen vor Muslimen zu schützen. Eine separate Unterbringung nach Religion sei die beste Lösung. Patrick Hofmacher, der Geschäftsführer der Malteser Werke, die momentan mehr als 10.000 Flüchtlinge betreuen, ist anderer Meinung. Ein Gastbeitrag.

Bis Ende des Jahres soll in Niedersachsen ein Staatsvertrag mit islamischen Religionsgemeinschaften des Landes unterzeichnet werden. Ursprünglich hatte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) den Vertrag bereits Anfang des Jahres unterzeichnen wollen.