Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan bringen eigene religiöse Vorstellungen mit. Damit verschieben sich die Gewichte in der islamischen Gemeinschaft. Der Islam wird vielfältiger und arabischer.

Der Philologenverband in Sachsen-Anhalt warnt in seiner Verbandszeitschrift vor Belästigung junger Mädchen durch muslimische Flüchtlinge. Es ist von einer „Immigranteninvasion“ die Rede.

Die Schura Bremen wünscht sich eine stärkere Einbindung der islamischen Gemeinden in die kommunale Flüchtlingshilfe und fordert den Abbau von Misstrauen gegenüber religiösen Flüchtlingshelfern.

Am Freitagabend haben muslimische Jugendliche in Bonn ein aussergewöhnliches Projekt auf die Beine gestellt. Die Idee: Eine einfache Umarmung soll Brücken bauen.

Eine Initiative in Spanien setzt sich für den Religionsunterricht ein und richtet sich damit gegen Bestrebungen der Sozialistischen Partei (PSOE), den unterricht im Fall eines Wahlsiegs am 20. Dezember aus den Lehrplänen zu streichen.

In London wurde der Bau der größten Moschee Großbritanniens gestoppt. Der Grund sei unter anderem ein drohender Verlust von Bauland für Wohnung. Die Moschee sollte Platz für mehrere Tausende bieten.

Immer mehr Muslime lassen sich in Deutschland bestatten. Deutsche Friedhöfe werden zunehmend multikultureller. Bestatter begrüßen diese Entwicklung.

Die Hutba (Freitagspredigt) wird beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime gehalten und behandelt sowohl religiöse, als auch gesellschaftliche Themen. Jede Woche liefert IslamiQ einen Überblick.

Eine muslimische Partei hätte in Zukunft gute Chancen in Deutschland, meint Parteienforscher Jürgen W. Falter. Als Grund nennt er die steigende Zahl muslimischer Bürger aufgrund des Flüchtlingsstroms.

Gestern jährte sich die Pegida-Bewegung (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) zum ersten Mal. Seit einem Jahr dienen Medien, Migranten und vor allem Muslime, seit der europaweiten Flüchtlingskrise auch die Flüchtlinge, als Motive für die diffusen Forderungen der „besorgten Bürger“. Ein Rückblick von Taner Aksoy.