
Laut einer Studie des christliches Hilfswerkes „Open Doors“ sollen christliche Flüchtlinge in Heimen drangsaliert werden. Die Recherchen einer Tageszeitung haben jedoch gezeigt, dass es keine systematische Verfolgung christlicher Flüchtlinge gibt. Vertreter der Kirchen sind empört.
Der Parteichef der AfD wehrt sich gegen die Aussagen, dass ein politischer Schulterschluss zwischen der AfD und Pegida möglich wäre. Doch erst letzte Woche trat ein Pegida-Vertreter bei einer AfD-Kundgebung auf.

In der Islam-Debatte hat der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode Muslime und auch Minarette zu einem Teil Deutschlands erklärt und für mehr Sachlichkeit plädiert.

Auf einer Diskussionsveranstaltung des bayrischen Verfassungsschutzes hat sein Präsident mitgeteilt, dass einzelne Personen in der AfD beobachtet werden. Sie seien aus der rechtsextremen und islamfeindlichen Szene bekannt.

Der 100. Katholikentag in Leipzig soll im Zeichen des Zusammenhalts zwischen Christen und Muslime stattfinden. Damit wolle man islamfeindlichen Bewegungen wie Pegida entgegenwirken.

Am 15. Mai fand die neunte Jahreshauptversammlung der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) statt. An der Versammlung haben über 1.000 Delegierte teilgenommen. Vorsitzender Kemal Ergün wurde für weitere fünf Jahre verpflichtet.

Die Debatten über den Islam reißen nicht ab. Mehr Gespräche scheinen allerdings nicht zu mehr Differenzierung zu führen. Wissenschaftler und Aktivisten beobachten jetzt sogar eine gegenteilige Entwicklung.

Der Papst hat sich gegen ein Kopftuchverbot und für mehr Achtung der Religionsfreiheit der Muslime ausgesprochen. Im Zuge dessen warnte er vor der „übertriebenen Laizität“ in Frankreich.

Im AfD-Bundesvorstand ist ein scharfer Konflikt über das für kommenden Montag geplante Treffen der Parteispitze mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, ausgebrochen. Petry hält jedoch noch immer an dem Treffen fest.