
Deutschland wird multikulturell und multireligiös. Dem Staat empfiehlt der Sachverständigenrat der deutschen Stiftungen, Erwartungen an die Glaubensgemeinschaften zu formulieren und Nachbesserungen in Religionsfreundlichkeit zu entwickeln.

Die Debatte über die Auslandsfinanzierung hiesiger islamischen Religionsgemeinschaften hält an. Politiker fordern ein schnelles Ende der sogenannten „Import-Imame“ und greifen vor allem die DITIB an. Ali Mete kommentiert die Debatte und ist sich sicher, dass nicht nach Lösungen gesucht wird, sondern nach Konflikten.

Die Debatte über die ausländische Finanzierung islamischer Religionsgemeinschaften in Deutschland hält an. Diverse Politiker forderten ein schnelles Ende der sogenannten „Import-Imame“ und griffen vor allem die DITIB an. Die hat nun die Vorwürfe zurückgewiesen und bekam Unterstützung vom ZMD und dem Islamrat.

Nach dem Erfolg bei Wahl zum Bundespräsidenten, schürt der islamfeindliche und rechtspopulistische FPÖ-Politiker Norbert Hofer weiterhin Hass gegen Muslime. Hofer wirft männlichen Flüchtlingen pauschal eine integrationsverweigernde Haltung vor.

Bundespräsident Joachim Gauck kritisiert die anti-islamische Propaganda der AfD und betont, dass Muslime ein Teil Deutschlands seien.

Der Umgang mit dem Islam sorgt weiter für Diskussionen. In der Debatte um einen Anti-Islam-Kurs der AfD weist der frühere Verfassungsrichter Dieter Grimm darauf hin, dass Religionen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sein müssen.

Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge für ein Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit. Andererseits sind die meisten nicht damit einverstanden, den Bau von Minaretten gesetzlich einzuschränken

Islamwissenschaftler Bülent Uçar vergleicht die AFD mit Salafisten, da beide Gruppierungen den Islam als nicht demokratietauglich ansehen. Die Rhetorik sei sehr ähnlich.

Die nationalistische Patriotische Front (PF) in Bulgarien brachte am Mittwoch einen Gesetzentwurf ins Parlament ein, mit dem das öffentliche Tragen von Burkas verboten werden soll.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan spricht sich für die Einführung einer muslimischen „Kirchensteuer“ aus. So möchte man die Finanzierung der Imame aus dem Ausland eindämmen.