
Drei Festtage – drei Drohbriefe. Während des Ramadanfestes wurden an drei Moscheen in München und Duisburg islamfeindliche Drohbriefe versandt.

Brandanschläge, Schmierereien, eingeschlagene Fensterscheiben, verwüstete Gebetsräume und Bombendrohungen. Die Angriffe auf Moscheen häufen sich – und hinterlassen Spuren. So wie vor einem Jahr in Hagen. IslamiQ hat mit der Gemeinde gesprochen.

In der Nacht auf Donnerstag haben Unbekannte die Eitorf Zentral-Moschee der DITIB mit PKK-Parolen beschmiert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Sonntag beginnt das Ramadanfest. Aufgrund des Corona-Virus wird es dieses Jahr anders. Eine zentrale Frage hierbei ist: Wird das Festgebet in den Moscheen stattfinden können?

Die Vorsichtsmaßnahmen erschweren Muslimen die Teilnahme an Freitagsgebete. Es gibt nicht genügend Platz. Eine Berliner Kirche hilft, indem sie ihre Räume zur Verfügung stellt.

Im Prozess gegen den angeklagten Moschee-Angreifer fordert die norwegische Staatsanwaltschaft 21 Jahre Haft. Es bestehe ein Risiko, dass er neue Straftaten begehe.

Drei Monate nach dem rassistischen Attentat von Hanau gibt es immer noch Aufklärungsbedarf. Viele fordern Transparenz von der Polizei bei den Ermittlungen und den bisherigen Ergebnissen.

Am 9. Mai öffneten die Moscheen in Deutschland nur schrittweise und mit strengen Auflagen. Nun sollen sie ab dem 20. Mai vollständig für die Gläubigen zugänglich werden.

Unbekannte haben am Samstag einen Schweinekopf an die Tür der Fatih Moschee in Baden-Württemberg angebracht. Die Überwachungskamera filmte die Tat.