Moscheeangriff

Unbekannte platzieren Schweinekopf an die Moschee

Unbekannte haben am Samstag einen Schweinekopf an die Tür der Fatih Moschee in Baden-Württemberg angebracht. Die Überwachungskamera filmte die Tat.

17
05
2020
Schweinekopf Moscheeangriff
Schweinekopf an der DITIB Fatih Moschee © Facebook, bearbeitet by iQ

Zwei Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag gegen 23:30 Uhr einen abgetrennten Schweinekopf an die Tür der Fatih Moschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) in Baden-Württemberg Vaihingen angebracht. Die Gemeinde machte den Fund am Sonntagmorgen und alarmierte die Polizei.

Der Vorfall wurde von der Überwachungskamera an der Moschee aufgenommen. Demnach wird von zwei Tätern ausgegangen. Angaben zufolge sind die Täter mit einem Firmenwagen, einem Kleintransporter zur Moschee gefahren. Nachdem sie den Schweinekopf an die Haupteingangstür angebracht hatten, machten sie anschließend Fotos von ihrer Tat. Die unbekannten Täter sollen zwischen 25 und 30 Jahre alt sein.

Latif Pekmezci, Vorsitzender der Moscheegemeinde, reagierte entsetzt über die Tat und verurteilte die scheußliche Tat aufs Schärfste.

Angriff mit Schweinekopf kein Einzelfall

Immer häufig kommt es zu Angriffen auf Moscheen auf ähnliche Art und Weise. Vergangenes Jahr wurden in Mönchengladbach auf dem Gelände der Ar-Rahman Moschee ein abgetrennter Schweinekopf und mehrere Blutbeutel platziert. Auch der islamische Bund in Rostock wurde Opfer eines solchen Angriffs. Unbekannte hatten dort einen Schweinekopf und abgetrennte Tierpfoten auf das Gelände der geplanten Moschee gelegt.

Bundesweit wurden für 2019 184 Moscheeangriffe verzeichnet – jeden zweiten Tag. Auch in anderen Ländern wie Frankreich finden diese Arten von Vorfällen statt.

Leserkommentare

Dilaver Çelik sagt:
Man sollte den Tätern beide Hände brechen, damit das ein abschreckendes Beispiel für Nachahmungstäter ist. Und plötzlich wäre es vorbei mit den Moscheeangriffen.
17.05.20
17:44
Kritika sagt:
L.S. Muslims machen bei jeder Schweinekopf-Provokation ein grosses Theater. Das gefällt den Islamgegnern mächtig, es zeigt ihnen, dass sie einen Treffer gelandet haben. Es zeigt ihnen das- und wo Muslims verwundbar sind. Das Siegesgefühl der Islamgegner ruft Nachahme-Täter auf dem Plan. Wenn der Mochee-Muftie einfach eine Aufräumfirma rufen würde und mit dem Kärcher schnell die Spuren wegspritzt hätten die Islamgegner weniger Freude und Nachahmer auch. Gruss, Kritika
17.05.20
22:27
Guls sagt:
Es geht nicht um ein Schweine Kopf oder sonst was. Es geht um das friedliche miteinander leben. Man könnte genauso gut ein Kaninchen Kopf dran hängen. Sowas ist einfach unter aller Würde und Gehirnlos. Wenn dir jemand schadet dann kehrt du das auch nicht einfach so unter den Teppich nur damit man es nicht wieder tut wenn man dein Leiden sieht.
18.05.20
19:32
Kritika sagt:
An Diliaver Hände brechen? Nicht doch! Da gäbe es doch wesentlich edlere, Islamischere Metoden: → Eingraben bis zur Mitte und dann scharfe Steine d'rauf ( Metode Brunei ). Oder → 100 Peitschen Schläge, Für beide Geschlechter anwendbar Auch orginell Muslimisch; wurde in Atjeh / Indonesisa -- bei einer nach Ansicht der Mufties -- widerspenstigen Frau bereits in der Öffentlichkeit angewendet; um 2016. Die Bilder gingen um die Welt. Gruss, Kritika
18.05.20
23:40
Kritika sagt:
An "Guls " er schreibt: " Es geht um friedliches miteinander leben " Mit Menschen, die uns für schlimmer als das Vieh halten, weil sie sich selber besser als das Vieh halten? Friedlich mit unfriedlichen Menschen, die glauben von Allah den Auftrag erhalten zu haben, uns, Ungläubigen, zu töten, woiimmer - -? Friedlich mit Kopftuch Frauen, mit islamische Prüdität, mit Minaretten, welche ständig die Bedrohung wach halten sollen, der auf uns gerichteter feindliche Muslim-Speeren oder Islam-Bajonetten? Solange aus bedrohliche Muslims keine friedliche Mitmenschen geworden sind, solange glaube ich nicht, dass sie mit uns friedlich zusammen leben wollen und können Gruss, Kritika
20.05.20
23:55
Achim sagt:
Verblüffend und erschreckend zugleich ist die Tatsache, dass sich unser Staat diese barbarischen Handlungen seit Jahrzehnten unbeteiligt einfach anschaut. Kaum wurden Ermittlungen aufgenommen und gleich auch wieder ad Acta gelegt. Das ist ein Armutszeugnis für ein Land, dass Vorreiter in puncto Menschenrechte, Demokratierziehung, Liberalität und Pluralität sein möchte. In diesem Punkt sind wir ganz sicher kein Vorzeigemodell und deshalb mehr als rückschrittlich. Es ist schon Lange Zeit für Taten und zwar im selben Umfang wie vor den Synagogen, welche von Antizionismus betroffen sind. Hier steht unter anderem die Glaubwürdigkeit des Staates auf dem Spiel.
22.05.20
9:28
Anonymous sagt:
An Kritika Diese Vorgehensweisen, die du aufzählst, die stehen gar nicht in Koran oder das hat nicht der Prophet gesagt. Das alles sind Ideen der jeweiligen Staatsoberhäupter. Sie haben Angst, dass in ihr Land bald keine Muslime mehr gibt, da jeder sein Religion wechseln will, deshalb greifen sie so hart wie möglich an. Sie verwenden die schrecklichsten Methoden, die man sich vorstellen kann!. Und dann denken die andere Menschen, dass all diese Taten in Islam normal sind.
22.05.20
20:29