
Eine muslimische US-Bürgerin protestiert auf einer Wahlkampfveranstaltung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten schweigend gegen dessen „hasserfüllte Rhetorik“. Das passt weder Trump noch seinen Anhängern.

Der Fernsehauftritt einer offen islamfeindlichen Band sorgt in Tschechien für Diskussionen. Die Band stehe für den „tschechischen Hass auf den Islam“, schreibt eine Zeitung.

Am Sonntagabend ereigneten zwei ähnliche Fälle der Körperverletzung. Bei beiden Angriffen standen muslimische Flüchtlinge im Visier, unter ihnen auch ein 14-jähriges Kind. Sie mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Der NRW Justizminister Thomas Kutschaty fordert ein Einwanderungsgesetz mit Integrationsverpflichtung, betont aber gleichzeitig, dabei den Islam und die Muslime nicht ausschließen zu wollen.

In Österreich wurden letztes Wochenende sowohl ein islamischer als auch ein jüdischer Friedhof geschändet. Die Polizei bewertet die hingeschmierten Parolen als „deftig fremdenfeindlich“.

In London wurden eine schwangere Muslimin und ein älterer türkischstämmiger Mann körperlich und verbal mit islam- und fremdenfeindlichen Beschimpfungen attackiert.
Eine niedersächsiche Landmetzgerei wird von Pegida-Anhängern beschimpft, weil sie Fleisch anbietet, das nach eigenen Angaben halal ist.
Der mutmaßliche Brandstifter der Wittener Moschee schwieg zunächst zu den Vorwürfen, nun streitet er die Tat ab. Womöglich war er zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig, der Mann war in psychologischer Behandlung
Nach den Anschlägen von Paris im Januar ist die Gewalt gegen Moscheen angestiegen. Bei den Fällen geht es insbesondere um Beleidigung, Sachbeschädigung, Volksverhetzung und die Androhung von Straftaten.