
Hasserfüllte Inhalte sind im Netz sehr präsent. Immer mehr Menschen sind ihnen laut einer aktuellen Umfrage in NRW schon einmal begegnet. Dabei geht es um Aussehen und Glaube, aber zunehmend auch um Politik.

Seit 2023 gibt es bei der Staatsanwaltschaft Halle die Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität. Wie notwendig sie ist, zeigen die stark steigenden Fälle von Hass und Hetze.

Nach dem Anschlag beim CSD meldet die gemeinnützige Organisation Hate Aid eine Häufung der Gewalt in Sozialen Medien gegen Minderheiten. Es gibt Angriffe durch Posts, Hasskommentare, und -videos.

Der Terroranschlag in San Diego ist mehr als eine isolierte Gewalttat. Antimuslimische Narrative und gesellschaftliche Verrohung schaffen ein Klima, in dem Ausgrenzung und Hass wachsen. Ein Beitrag von Murat Gümüş.

Nur hässliche Worte? Nein, Hass und Hetze bedrohen aus Sicht der Politik die Demokratie. Es wird gewarnt, es wird durchsucht. Und doch steigen die Fallzahlen immer weiter. Doch viele werden nicht zur Anzeige gebracht.

Hässliche, diskriminierende Kommentare bis hin zu Drohungen sind im Internet immer wieder zu finden. Eine Thüringer Hilfseinrichtung vermutet eine hohe Dunkelziffer von Betroffenen.

Mal ist es die Hautfarbe oder das Kopftuch, dann die Religion oder Weltanschauung, über die Menschen hetzen. Für die Berliner Justiz gibt es immer mehr zu tun.

Hasskriminalität kann potenziell fast jeden treffen – und viele haben Angriffe aus Vorurteilen schon mal erlebt. Was macht das mit den Menschen? Eine neue LKA-Studie aus Niedersachsen klärt auf.

Seit 2020 verfolgt die bayerische Justiz Hass und Hetze im Netz mit einem eigenen Beauftragten. Seit Jahren steigen die Zahlen. Im vergangenen Jahr ging es in knapp 80 Verfahren um einen islamfeindlichen Hintergrund.